Zinshäuser: Umsatzrekorde trotz sinkender Verkäufe

Die Umsätze auf dem Zinshausmarkt steigen kontinuierlich an. Das zeigt auch der diesjährige Zinshausmarktbericht des Immobilienverband Deutschland (IVD). Anders als im Vorjahr hängt dies jedoch nicht mit höheren Kauffallzahlen zusammen.

Bonn
B-Standorte wie Bonn gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Der Gesamtumsatz von Zinshäusern in Deutschland habe im vergangenen Jahr insgesamt 15,9 Milliarden Euro betragen, was einem Anstieg von etwa vier Prozent gleichkomme. Das geht aus dem Zinshausmarktbericht 2017 des IVD hervor.

Für diesen Bericht erhob der IVD Daten auf der Basis der Grundstücksmarktberichte zum Kalenderjahr 2016 der örtlichen Gutachterausschüsse aus den 50 bevölkerungsreichsten Städten. Dabei seien Augsburg, Rostock und Saarbrücken aufgrund unvollständiger Datensätze nicht berücksichtigt worden.

Der Umsatzanstieg auf dem Zinshausmarkt sei vor allem eine Folge von Wertsteigerungen, da die Anzahl der Vertragsabschlüsse im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 11.464 Abschlüsse gefallen sei.

B- und C-Standorte mit großem Umsatzplus

Immer mehr an Attraktivität für Investoren gewinnen laut IVD auch B- und C-Städte, die durch diese Entwicklung ein großes Umsatzwachstum verzeichnen konnten.

So seien es die stabilen Wirtschaftsverhältnisse und Lebensbedingungen die kleine und mittlere Großstädte für Investoren interessant machen, was sich beispielsweise in einem Umsatzplus von über 50 Prozent in Lübeck und Münster niederschlage.

Dies mache eine erhebliche Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren aus, in denen primär die Top-Sieben-Städte das größte Umsatzwachstum zu verzeichnen hatten.

Seite zwei: Einige Städte widersprechen dem Abschluss-Trend

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