Bausparen: Einstieg ins Wohneigentum

„Das deutsche Baufinanzierungssystem baut darauf, Kunden Sicherheit zu gewährleisten. Dabei spielt der Bausparvertrag eine zentrale Rolle: als flexibles Finanzierungselement für konkrete Immobilienvorhaben, zur Absicherung der niedrigen Zinsen für zukünftige Bau- oder Modernisierungsprojekte und zum staatlich geförderten Aufbau von Eigenkapital.“

Das traditionelle Modell des Bausparens sieht so aus, dass der Kunde über mehrere Jahre rund die Hälfte der vereinbarten Bausparsumme anspart.

Im Anschluss erhält er die andere Hälfte als Darlehen zu einem Zins, der bereits bei Vertragsabschluss vereinbart wird und sich an den derzeitigen Marktzinsen orientiert. Dies ist gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ein wichtiger Aspekt.

Erklärung der „Erfolgsstory“

Tatsächlich war und ist das Bausparen neben dem Motiv des Immobilienkaufs auch für Schüler oder Auszubildende oft ein erster Einstieg in das eigene Sparen. Aufgrund der Niedrigzinsphase hat das Produkt zwar zum reinen Zweck des Sparens an Attraktivität eingebüßt.

Trotzdem gibt es Vorteile, denn der Staat unterstützt diese Sparform mit verschiedenen Förderungen, etwa der Arbeitnehmersparzulage oder vermögenswirksamen Leistungen.

„Zu erklären ist diese Erfolgsstory einerseits mit den äußerst vielfältigen wohnwirtschaftlichen Verwendungsmöglichkeiten eines Bausparvertrags. Angefangen vom Grundstückskauf, der (Teil)-Finanzierung einer Immobilie, dem Bau eines Wintergartens, der Umschuldung eines Hypothekendarlehens bis hin zum Einbau einer modernen Heizung oder den Kauf einer Solaranlage auf dem Dach können Bauspardarlehen zum Einsatz kommen“, zählt Hertweck auf.

Niedrigzinsgarantie ist der größte Vorzug

Andererseits vereine das Bausparen einmalige Produktvorteile auf sich. Unter anderem biete es einen gezielten Eigenkapitalaufbau, welcher im Rahmen von gewissen Einkommensgrenzen zudem vom Staat gefördert wird.

„Darüber hinaus sind bei einem Bauspardarlehen jederzeit kostenlose Sondertilgungen in beliebiger Höhe möglich, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Bausparkassen verlangen außerdem keinen Risikoaufschlag für höhere Beleihungen und auf sonst übliche Kleindarlehenszuschläge“, sagt Hertweck. Der wesentlichste Vorzug eines Bausparvertrages sei jedoch die vertraglich gesicherte Niedrigzinsgarantie.

„Egal, wie sich die Zinsen am volatilen Kapitalmarkt entwickeln: Der Bausparer weiß schon beim Abschluss des Vertrags genau, welcher finanzielle Einsatz über den gesamten Finanzierungszeitraum in zehn oder 15 Jahren für die Verwirklichung seines Immobilientraums zu erbringen ist“, betont Hertweck.

Seite drei: „Negative Überraschungen sind ausgeschlossen“

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