23. Oktober 2018, 14:33
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Deutschlands Westen im Zehn-Jahresvergleich: Mietanstieg von bis zu 65 Prozent

Zum Vergleich: In Berlin sind die Mieten im gleichen Zeitraum um 104 Prozent in die Höhe geschossen, in München um 61 Prozent. Auch an Quadratmeterpreise der bayerischen Landeshauptstadt von 17,90 Euro kommen die NRW-Städte längst nicht heran.

Dass die Preise in der Metropolregion Rhein-Ruhr nicht stärker steigen, liegt laut Immowelt auch an der Dichte an Großstädten in der Region. Ist einem Mieter etwa Köln zu teuer, finde er bereits ein paar Kilometer weiter günstige Alternativen, sei aber trotzdem schnell in der Domstadt.

Günstigstes Mietniveau in Kusel und Höxter

In den westlichen Bundesländern gebe es jedoch zahlreiche Regionen, in denen sich die Preise seit Jahren kaum verändern. In 12 der 115 untersuchten Stadt- und Landkreise sei die Steigerung gleich oder weniger stark als die Inflation von 15 Prozent seit dem Jahr 2008.

Im Landkreis Kusel sind die Mieten in den vergangenen zehn Jahren sogar um acht Prozent gesunken. Mit 4,60 Euro pro Quadratmeter ist der Landkreis im Südwesten von Rheinland-Pfalz die günstigste untersuchte Region. Lediglich die Landkreise Höxter und Birkenfeld liegen ebenfalls unter der Fünf-Euro-Marke. (bk)

Foto: Shutterstock; Tabellen: Immowelt

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