Eigenheim: Die richtige Absicherung für Blitzeinschläge

Der Sommer rückt näher, die Temperaturen steigen – und damit wächst auch die Gefahr schwerer Gewitter. Jährlich schlagen in Deutschland etwa eine halbe Million Blitze ein und richten teils hohe Sachschäden an. Doch wer kommt für diese Schäden auf?

Wohngebäude- und Hausratversicherungen sich für Eigenheimbesitzer unerlässlich um sich vor den Kosten eines Blitzeinschlags zu schützen.

Durch die gewaltige Energie von Blitzen können Mauerwerk und Fassade gravierende Schäden erleiden. Wird die Spannung nicht durch einen Blitzableiter ins Erdreich geleitet, können Risse und Bruchstellen entstehen.

Diese Schäden können die Statik des Gebäudes im schlimmsten Fall so stark beeinträchtigen, dass ein gefahrloses Bewohnen nicht mehr möglich ist.

Eine notwendige Beseitigung dieser Schäden kann horrende Kosten nach sich ziehen, bis hin zum finanziellen Ruin des Geschädigten. Wie sich Hausbesitzer vor diesem Schicksal schützen können, erklären die Experten des Versicherers Gothaer.

Wohngebäudeversicherung ist unerlässlich

Für derartige Fälle können sich Verbraucher unter anderem mit einer Wohngebäudeversicherung absichern. „In unseren Tarifen sind unter anderem Schäden durch Sturm, Hagel, Leitungswasser und Feuer, worunter auch Blitzeinschläge fallen, gedeckt“, sagt Florentin Bub, Sprecher der Gothaer Versicherung.

Zwar sei die Wohngebäudeversicherung keine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung, jedoch sei es besonders für Eigenheimbesitzer nicht ratsam auf diesen Schutz zu verzichten.

Bub erklärt: „Die Wohngebäudeversicherung leistet beispielsweise auch, wenn eine Familie aufgrund von Sanierungsarbeiten nach einem Schadenfall vorübergehend ins Hotel ziehen muss.“

Die kürzlich vorgestellten, neuen Tarife der Gothaer in der Wohngebäudeversicherung wurden durch das unabhängige Rating-Institut Morgen & Morgen bereits mit der höchsten Bewertung ausgezeichnet.

Hausratversicherung schützt Inventar

Auch die Einrichtung eines Gebäudes ist laut Gothaer durch schwere Unwetter gefährdet. Schlage der Blitz über Stromleitungen in Fernseher oder Computer ein, so könne eine Hausratversicherung einspringen.

Bei vielen Versicherungen seien gewöhnlich auch Überspannungsschäden enthalten, jedoch sei es für Verbraucher wichtig, die Entschädigungsgrenzen ausreichend hoch anzusetzen. Grundsätzlich sollten elektronische Geräte bei Gewitter jedoch vom Stromnetz getrennt werden, insbesondere bevor das Haus verlassen werde.

Im Allgemeinen zahlt die Hausratsversicherung jedoch nicht für verlorene Daten. Gothaer zufolge gibt es bei einem Blitzeinschlag in die Festplatte des Computers zwar Geld für das Bauteil, jedoch keinen Ersatz für wichtige Dokumente oder Fotos.

An dieser Stelle könne die Gothaer einen Mehrwert bieten: Seien Daten und Programme verloren gegangen oder beschädigt, so werden in der Produktlinie Plus der Gothaer Hausratsversicherung die Kosten für die Wiederherstellung und Wiederbeschaffung bis zu zwei beziehungsweise drei Prozent der Versicherungssumme ersetzt. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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