Anzeige
19. Januar 2018, 13:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewerbeinvestments: Risikoakzeptanz wächst deutlich

Die Immobilieninvestment-Plattform Brickvest stellt in ihrem Investoren-Barometer für das Jahresendquartal 2017 eine deutlich höhere Risikoakzeptanz gerade bei deutschen Investoren fest. Gleichzeitig gibt Deutschland die Spitzenposition als Zielmarkt ab.

Gewerbeinvestment: Risikoakzeptanz wächst deutlich

Das Interesse der Investoren an A-Standorten erreichte im vierten Quartal den bisher niedrigsten Stand.

Wie die im Dezember 2017 durchgeführte Befragungsrunde ergeben habe, werde die Spitzenposition unter den Zielmärkten für Gewerbeimmobilien-Investments wieder von Großbritannien eingenommen, während Deutschland auf den zweiten Platz falle.

Von den insgesamt 3.000 befragten Investoren nannten laut Brickvest 29 Prozent Großbritannien als bevorzugten Investitionsstandort. Deutschland sei nur noch von 23 Prozent genannt worden, gefolgt von den USA (19 Prozent) und Frankreich (18 Prozent).

Der harte Käuferwettbewerb und die Renditeentwicklung an den etablierten Märkten sei außerdem dafür verantwortlich, dass der Anteil anderer Länder die als bevorzugte Zielmärkte genannt wurden mit zehn Prozent einen neuen Rekordwert erreicht habe.

Regierungsbildung schreckt Investoren ab

In der Befragung deutscher Umfrageteilnehmer sei besonders auffällig, dass ihr Interesse am Heimatmarkt im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgehe. So haben nur 41 Prozent der deutschen Investoren Deutschland als bevorzugten Zielmarkt genannt, während es im Vorjahresquartal noch 55 Prozent gewesen seien.

Parallel dazu habe das deutsche Interesse an ausländischen Märkten zugenommen, besonders im Hinblick auf die USA und Großbritannien, die im Vorjahresvergleich um 41 beziehungsweise 32 Prozent häufiger als präferierte Zielmärkte genannt wurden.

Diese Entwicklung könne durch die langwierige Regierungsbildung in Deutschland bedingt sein, die Unsicherheiten bezüglich der künftigen Rahmenbedingungen für Investitionen in Deutschland hervorrufe.

B-Standorte gewinnen Popularität

Deutlich geringer als in früheren Befragungen fiel laut Brickvest auch die Präferenz für A-Standorte aus. Diese werden demnach nur noch von 59 Prozent der Investoren bevorzugt, während die Vorliebe für B-Standorte und regionale Werte mit 41 Prozent den zweithöchsten je gemessenen Wert erreiche.

Die steigende Risikoakzeptanz der Brickvest-Anleger lasse sich aus dem durchschnittlichen Risikoappetit-Index herauslesen. Dieser habe mit 50 Punkten höher als vor einem Jahr (47 Punkte) gelegen.

Eine geringe oder moderate Risikoakzeptanz sei demzufolge um zehn beziehungsweise vier Prozent seltener genannt worden, während der Anteil derer mit hoher Risikoakzeptanz um etwa ein Fünftel auf 27 Prozent angestiegen sei.

Seite zwei: Deutsche besonders risikofreudig

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Riester-Rente: IVFP empfiehlt dringende Optimierung

Die Neuabschlüsse bei der Riester-Rente sinken schon seit Jahren beständig. Professor Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) empfiehlt daher “dringend Riester zu optimieren – es wird höchste Zeit.”

mehr ...

Immobilien

Spezialfonds von Real I.S investiert in Frankfurt

Der Asset Manager Real I.S. hat das Büroensemble “Upper Westend Carree” in der Frankfurter Innenstadt für den Spezial-AIF “BGV VII Europa” erworben. Das Objekt umfasst rund 7.000 Quadratmeter Bürofläche und ist vollvermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Handelsstreit: EU reagiert mit Gegenzöllen

Die Europäische Union (EU) und US-Präsident Donald Trump konnten sich nicht einigen. Nachdem die USA beschlossen haben, ab Juli Zölle auf Aluminium und Stahl zu erheben, reagiert die EU mit Zöllen auf Produkte wie Whiskey und Erdnussbutter. Das bedeutet, dass beide Seiten verlieren.

mehr ...

Berater

Unerlaubte Geschäfte: Fünf neue BaFin-Bescheide

Die Finanzaufsicht BaFin hat fünf Unternehmen wegen fehlender Erlaubnisse die Geschäftstätigkeit untersagt, darunter eine Lügen-Firma und eine Gesellschaft, die “Deutscher Fondsanlegerschutz” in ihrem Namen trägt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Warnung vor Forderungsausfällen bei zwei UDI-Emissionen

Zwei Emittenten von Vermögensanlagen der Nürnberger UDI warnen in Pflichtmitteilungen vor dem möglichen Ausfall von Forderungen und entsprechenden Folgen für die Anleger. Der Grund ist in beiden Fällen der gleiche.

mehr ...

Recht

Steuerdeals bei Immobilienkäufen werden eingedämmt

Umstrittene Geschäfte, mit denen Unternehmen bei Immobilienkäufen hohe Steuerzahlungen umgehen können, sollen in Deutschland etwas eingedämmt werden. Das teilte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Donnerstag mit.

mehr ...