Anzeige
2. Oktober 2018, 10:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Grand City Properties setzt künftig mehr auf internes Wachstum

Der Wohnungsvermieter Grand City Properties will nach Jahren des Wachsens durch Übernahmen nun stärker auf internen Anschub setzen. Der Leerstand betrage 7,5 Prozent, die Nettokaltmiete 5,80 Euro je Quadratmeter, sagte Firmenchef Christian Windfuhr der “Börsen-Zeitung” am Dienstag.

Grand City Properties setzt künftig mehr auf internes Wachstum

Vor dem Hintergrund der erwarteten Steigerung des operativen Ergebnisses rechnet der Firmenchef auch mit höheren Dividendenzahlungen.

“Beide Faktoren liegen um einiges hinter dem Markt zurück, weil Vorbesitzer die Immobilien vernachlässigt haben. Wenn wir das aufholen, also der heutige Bestand marktgerecht belegt und vermietet wird, können wir die Nettomieteinnahmen innerhalb der nächsten sechs bis sieben Jahre um etwa 30 Prozent steigern.”

Dieses Wachstum sei vorhersehbar und berechenbar. Es basiere auf der bisherigen und absehbaren Entwicklung der Mietspiegel.

Das operative Ergebnis (FFO 1) werde dadurch von derzeit auf das Jahr hochgerechneten 200 Millionen Euro um gut 40 Prozent zunehmen, sagte Windfuhr weiter.

Kapitalerhöhung bleibt unwahrscheinlich

“Dadurch steigt der Nettovermögenswert der Immobilien von 3,5 Milliarden Euro zur Jahresmitte 2018 um etwa 1,5 Milliarden Euro.”

Eine Kapitalerhöhung bezeichnete der Manager als unwahrscheinlich. “Wir verfügen über starke Cashpolster, und der Loan-to-Value, also der Verschuldungsgrad, liegt bei nur 35 Prozent. Bis zur intern gesetzten Obergrenze von 45 Prozent besteht noch viel Spielraum.”

Vor dem Hintergrund der erwarteten Steigerung des operativen Ergebnisses rechnet Windfuhr auch mit höheren Dividendenzahlungen. “Wir schütten 65 Prozent des FFO I aus. Das soll vorläufig so bleiben.” (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Immobilien-AGs:

LEG baut Vorstand um

Aareal Bank will Düsseldorfer Hypothekenbank kaufen

Vonovia-Chef: Bei Modernisierungen früher auf Mieter zugehen

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...