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28. November 2018, 09:02
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Herausforderung Urbanisierung: Von den USA lernen

Weltweit zieht es die Menschen in die Städte – die Metropolregionen boomen. Diese Entwicklung zeigt sich auch in Deutschland. Oft fehlen schlüssige Konzepte für diese Situation. Ein Blick in die USA gibt Anregungen.

Herausforderung Urbanisierung: Von den USA lernen

John Bothe, Silverlake: “Wie gehen Städte wie New York und San Francisco mit dem angespannten Wohnungsmarkt um?”

Wir tun uns in Deutschland mitunter schwer, in globalen Kontexten zu denken. Wir stellen uns unser Land – historisch, politisch und wirtschaftlich – als ein besonderes Konstrukt vor.

Wir sprechen nicht von Nationalstolz, sondern von Schicksalsgemeinschaft. Wir haben nicht Sozialismus, nicht Kapitalismus, sondern die Soziale Marktwirtschaft. Mit dieser „Einzigartigkeit“ fahren wir in Deutschland ganz gut. Allein in den letzten dreieinhalb Generationen ist unser Bruttoinlandsprodukt um den Faktor neun gestiegen.

Die Urbansierung erfasst auch Deutschland

Und doch gibt es im freien, weltweiten Markt Strömungen und Entwicklungen, vor denen sich Deutschland nicht wegducken kann: Die Welt wird städtischer, die Metropolen und Metropolregionen boomen, die Urbanisierung der Welt wird voranschreiten. Und das hat Auswirkungen auf den Bedarf und den Umgang mit Wohnraum.

Als Immobilieninvestor scheue ich daher nicht zurück vor schwierigen internationalen Vergleichen. Gewiss, Berlin ist nicht New York. Und Rhein-Ruhr erst recht nicht, obwohl die größte Metropolregion Deutschlands es mit über zehn Millionen Einwohnern auch unter die Top 40 der Metropolregionen weltweit schafft.

Wie bewältigen amerikanische Metropolen den Andrang?

Dennoch sollten wir uns nicht zu schade sein, ab und an einen Blick nach Übersee zu werfen. Wie gehen Städte wie New York und San Francisco mit dem angespannten Wohnungsmarkt um?

Wenn deutsche Bürgermeister und Manager nach Kalifornien fliegen, um sich von den dortigen Internet-Start-Ups zu inspirieren, warum sollten wir nicht auch bei anderen Themen von deren Erfahrungen lernen – oder, wenn es sein muss, die Fehler von dort rechtzeitig zu erkennen, um sie nicht zu wiederholen?

Umwälzungen in San Francisco

Die Region San Francisco steht zum Beispiel vor der gewaltigen Herausforderung, Welthauptstadt der Digitalisierung zu sein. Die großen Internetkonzerne beschäftigen Hunderttausende gutbezahlte Angestellte, hinzu gesellen sich dynamische Start-Ups und digitalen Zuliefererunternehmen. Sie alle eint neben dem Zukunftsdrall eine ökonomische Kraft, gegen die das „analoge“ San Francisco nicht mithalten kann.

Seite 2: New York – Lösungsansätze für die Wohnungsknappheit

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1 Kommentar

  1. Den Politikern interessieren sich nicht für innovative Lösungen. Es geht ihnen darum, private Initiativen unmöglich zu machen, damit staatliche Maßnahmen – Stichwort sozialer Wohnungsbau – als letzter Strohhalm übrig bleiben. Ganz oben auf der Agenda steht daher, die Rendite privater Immobilienbesitzer (über 70% sind Kleinvermieter….), ungeachtet von an und für sich wünschenswerten Investitionen in altersgerechte und/oder energieeffiziente Wohnungen, solange zu drücken, bis die Politik als einziger wesentlicher Akteur auf dem Spielfeld Wohnimmobilien übrig bleibt.

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 28. November 2018 @ 15:27

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