Immobilienkredite: Zinstief hält auch in 2018 an

Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer können sich zum Jahresanfang über Niedrigzinsen freuen. Einer Auswertung von Interhyp zufolge lagen die Bestkonditionen für zehnjährige Immobiliendarlehen in 2017 ganzjährig bei unter 1,6 Prozent. Nach Einschätzung von Experten sind für 2018 nur geringfügige Veränderungen zu erwarten.

Die Baufinanzierungszinsen sind Anfang 2018 auf ähnlich niedrigem Niveau wie zum Beginn des Jahres 2017.

Das Jahr 2017 ging für Bauherren, Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierungskunden mit einem Zinstief zu Ende: Die Bestkonditionen für Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren lagen laut Interhyp Ende Dezember bei knapp über 1,1 Prozent.

Nach Berechnungen des Vermittlers privater Baufinanzierungen erhalten Immobilienkäufer somit im Schnitt für eine monatliche Kreditrate von 1.000 Euro einen Darlehensbetrag von bis zu 279.000 Euro – bei einer anfänglichen Tilgungsquote von drei Prozent sowie zehnjähriger Zinsbindung (Stichtag 30. Dezember 2017).

Leicht ansteigende Konditionen

Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer, eine monatliche Befragung von Zinsexperten, geht auch für 2018 von insgesamt niedrigen Zinsen aus. Zwar rechne die Mehrheit der Volkswirte mit etwas ansteigenden Konditionen im Jahresverlauf. Das Aufwärtspotenzial sei jedoch begrenzt.

„Eine Trendwende hin zu hohen Zinsen ist angesichts der noch immer zarten wirtschaftlichen Erholung in Europa und einer entsprechenden Politik der EZB vorerst nicht zu erwarten“, erklärt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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