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2. Oktober 2018, 14:46
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Investoren blicken optimistisch auf deutschen Immobilienmarkt

Steigende Mieten für Büroimmobilien, eine gebremste Nachfrage nach High-Street-Objekten und zunehmendes Interesse an Logistikimmobilien kennzeichnen den Blick von Immobilieninvestoren auf den deutschen Markt. Zu diesem Ergebnis kommt die achte Ausgabe des „Real Estate Investor Survey“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

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Investoren rechnen auch in den kommenden Jahren mit stabilen Renditen für deutsche Büroimmobilien.

Insgesamt 68 Prozent der befragten Akquisitions- und Research-Abteilungen deutscher und internationaler Investmenthäuser rechnen mit steigenden Zinsen in den kommenden fünf Jahren, auf lange Sicht (mehr als fünf Jahre) sind es sogar 89 Prozent. Ganz ähnlich die Schweizer Investoren, die ebenfalls für die Studie befragt worden sind: 73 Prozent rechnen mittel- und 95 Prozent langfristig mit steigenden Zinsen.

Büroimmobilien: Renditen stabilisiert, Mietvertragsverlängerungen nicht mehr Priorität vieler Investoren

Zum ersten Mal seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2014 weist der „Real Estate Investor Survey“ eine Stabilisierung der Renditen im deutschen Büroimmobilienmarkt aus. In den deutschen Top-7-Städten blieb der Risiko- und Rendite-Indikator All-Risks-Yield (ARY) bei durchschnittlich 3,3 Prozent.

Die für die Studie befragten Investoren gehen davon aus, dass dieser Wert auch in den kommenden fünf Jahren stabil bleibt. Einzig in den sogenannten „Regional Cities“ wie zum Beispiel Essen, Bonn oder Hannover, gingen die ARYs zurück. Mietpreise für Büroimmobilien steigen derweil so stark, dass viele Investoren nicht mehr auf Vertragsverlängerungen mit bestehenden Mietern, sondern lieber auf Neuvermietungen setzen wollen, um so höhere Mieteinnahmen zu erzielen.

Fachmarktzentren, und Logistikimmobilien bleiben auf der Top-Liste der Investmentziele

Attraktiver werden für Investoren dem Survey zufolge Fachmarktzentren und Baumärkte. Auch Logistikimmobilien bleiben stark nachgefragt. Der durchschnittliche ARY in Sekundärlagen sank in den vergangenen sechs Monaten um 25 Basispunkte. München und Berlin zeigen die stärkste Komprimierung der minimalen ARYs und bleiben mit 4,4 Prozent an der Spitze der Liste.

Deutlich geringeres Renditeniveau in der Schweiz

Auf dem Markt für Wohnimmobilien in den Top-9-Standorten der Schweiz ist der ARY innerhalb der vergangenen sechs Monate um durchschnittlich 25 Basispunkte gesunken. Ganz oben: Zürich mit einem ARY von 2,2 Prozent.

Auch bei den Büroimmobilien wurde in allen Marktsegmenten ein Rückgang des minimalen ARY verzeichnet. Auch hier steht Zürich mit 2,4 Prozent an der Spitze der Liste. Bei Schweizer Einzelhandelsimmobilien im High-Street-Segment sanken die ARYs durchschnittlich um 30 Basispunkte. Den geringsten minimalen ARY weist auch hier Zürich auf, bei den Regionen liegt die Region um den Genfer See vorne. (bk)

Foto: Shutterstock

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