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23. Juli 2018, 07:10
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Gewerbeimmobilien: Umsatzrekord am Logistikmarkt

Das erste Halbjahr am deutschen Lager- und Logistikimmobilienmarkt war mit 3,4 Millionen umgesetzten Quadratmetern das stärkste seit Aufzeichnungsbeginn und übertraf das Vorjahresergebnis um 17 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Immobiliendienstleisters CBRE.

Gewerbeimmobilien: Umsatzrekord am Logistikmarkt

So deutlich der Flächenumsatz am Logistikmarkt deutschlandweit steig, so stark ging er in den Top-Fünf-Märkten zurück.

“Die gute Verfassung der deutschen Wirtschaft treibt die Nachfrage am Logistikimmobilienmarkt weiter an. Limitierend wirkt dabei vielerorts vor allem der Flächenmangel”, sagt Rainer Koepke, Head of Industrial & Logistics bei CBRE in Deutschland.

“Die vorhandenen spekulativen Projektentwicklungen sind an den begehrten Standorten kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber auch die Verfügbarkeit von Mitarbeitern bestimmt die Standortsuche immer stärker und wirkt begrenzend auf den Flächenumsatz.”

Armin Herrenschneider, Co-Head of Industrial & Logistics bei CBRE in Deutschland, fügt hinzu: “Während es im mittleren Größensegment von 5.000 bis 10.000 Quadratmeter eine ähnlich hohe Anzahl an Deals gab, konnten in der Größenklasse ab 50.000 Quadratmetern acht Deals verzeichnet werden – sechs mehr als noch im Vorjahr.”

Anstieg größtenteils durch Vermietungen

Insgesamt seien in diesem Flächensegment knapp 600.000 Quadratmeter umgesetzt worden – und damit circa 485.000 Quadratmeter mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

“Der im ersten Halbjahr verzeichnete Anstieg des Flächenumsatzes ging vor allem auf Vermietungen zurück. Eigennutzer hingegen waren ähnlich aktiv wie im ersten Halbjahr 2017″, ergänzt Herrenschneider.

Die von Eigennutzern umgesetzten Flächen seien leicht um zwei Prozent auf 1,2 Millionen Quadratmeter angestiegen – womit sich die Vermietungsleistung um 26 Prozent auf 2,2 Millionen Quadratmeter erhöht habe.

Top-Standorte schwächeln

Laut CBRE stiegen die in Neubauten umgesetzten Flächen um 17 Prozent auf 2,5 Millionen Quadratmeter. Somit habe der Umsatz in Bestandsflächen bei rund einer Million Quadratmetern gelegen (plus 15 Prozent).

So deutlich der Flächenumsatz deutschlandweit angestiegen sei, so stark sei er in den Top-Fünf-Märkten zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr seien hier knapp 870.000 Quadratmeter umgesetzt worden – ein Minus von 17 Prozent.

Ursache dieses Rückgangs sei der Produktmangel vor Ort, denn in den Top-Fünf-Städten stehen kaum noch freie Bestandsflächen oder geeignete Grundstücke zur Verfügung.

Seite zwei: Keine großflächigen Abschlüsse in Berlin und München

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