30. August 2018, 14:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Müller-Appell: Wohnungspolitik bundesweit zum Top-Thema machen

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat von der Bundes-SPD eine stärkere Fokussierung auf die Wohnungspolitik gefordert. Unter anderem solle sie sich für eine weitere Senkung der Modernisierungsumlage einsetzen.

Wohnhaeuser-berlin-shutt 230199586-Kopie in Müller-Appell: Wohnungspolitik bundesweit zum Top-Thema machen

Berlins Regierender Bürgermeister Müller fordert unter anderem, dass Vermieter die Vormiete offenlegen müssen.

“Es wird Zeit, dass wir überall in Deutschland deutlich machen: Die SPD steht an der Seite der Mieter, stellt bezahlbaren Wohnraum für alle ganz oben auf die Agenda”, schreibt der SPD-Politiker in einem Beitrag im “Tagesspiegel” von Donnerstag. Müller leitet in der Bundes-SPD die neue “Kommission für bezahlbaren Wohnraum und soziale Bodenpolitik” – gemeinsam mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Natascha Kohnen.

Nachdem sich die SPD in den Koalitionsverhandlungen mit der Union nicht in allen wichtigen Punkten habe durchsetzen können, sei nun Weiterdenken gefragt, so Müller. Die Modernisierungsumlage – letztlich die Mieterhöhung nach einer Sanierung – und die Kappungsgrenze müssten weiter als im Koalitionsvertrag vereinbart heruntergesetzt werden.

Pflicht zur Offenlegung der Vormiete

Als zweiten Punkt gegen überhöhte Mieten nennt Müller eine bundesweite Pflicht zur Offenlegung der Vormiete, damit die Mietpreisbremse richtig greifen könne.

“Und drittens müssen wir bundeseinheitliche Kriterien für qualifizierte Mietspiegel aufstellen, damit sich jede Stadt schnell und rechtssicher einen nicht vor Gericht anfechtbaren Mietspiegel leisten kann.” Außerdem müsse der Spekulation mit Baugrundstücken ein Riegel vorgeschoben werden. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Er versteht einfach nichts !

    Kommentar von Michael Geyer — 30. August 2018 @ 18:11

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Provisonsdeckel: Ideologie ersetzt Sachverstand? 

Der Provisionsdeckelentwurf polarisiert. Nun hat sich Martin, Gräfer Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische, zum neuen offiziellen Referentenentwurf deutlich geäußert. Ideologisch motiviert, ohne Sachverstand und verfassungsrechtlich und europarechtlich unzulässig, lauten die Vorwürfe unter anderem. Der Kommentar im Wortlaut.

mehr ...

Immobilien

Baubranche: Boom setzt sich fort – Genehmigungen stagnieren

Im deutschen Bauhauptgewerbe geht die gute Konjunktur weiter. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Januar registrierten die Betriebe im Februar den höchsten jemals gemessenen Neuauftragswert für diesen Monat.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank und Commerzbank brechen Fusions-Gespräche ab

Die vieldiskutierte Mega-Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank ist vom Tisch. Die Gespräche über einen Zusammenschluss wurden ergebnislos beendet, wie die Geldinstitute am Donnerstag in Frankfurt mitteilten.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...