Anzeige
Anzeige
13. August 2018, 13:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

vdp-Index: Preiswachstum schwächt sich leicht ab

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt sind im zweiten Quartal weiter gestiegen. Der auf Basis echter Transaktionsdaten ermittelte Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,3 Prozent zu.

Haus-chart-750-shutt 14446201 in vdp-Index: Preiswachstum schwächt sich leicht ab

Insbesondere Wohnimmobilien sind bei Investoren und Privatkäufern stark gefragt.

Zu diesem Ergebnis haben nach Angaben des vdp alle betrachteten Assetklassen beigetragen. Im ersten Quartal 2018 war der Index im Vergleich zum Vorjahresquartal noch um 8,8 Prozent gestiegen und verzeichnete damit die höchste Wachstumsrate seit Beginn der Betrachtung im Jahr 2003.

Wohnimmobilien stehen unvermindert im Fokus. Dort verteuerten sich die Preise deutschlandweit um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei führte die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu einem Anstieg der Neuvertragsmieten um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Preise für Mehrfamilienhäuser steigen um 9,7 Prozent

Gleichzeitig seien Mehrfamilienhäuser ein gefragtes Investment bei in- und ausländischen Investoren. In der Folge zogen die Kaufpreise um 9,7 Prozent an, die Liegenschaftszinsen sanken um 4,7 Prozent.

In den Top-7 Metropolen Deutschlands trat die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt noch deutlicher zutage. So stieg der Top-7-Wohnimmobilienpreisindex um 10,7 Prozent und damit zwei Prozentpunkte stärker als der Gesamtmarkt.

“Auch wenn die Preise im Vorjahresvergleich erneut gestiegenen sind, zeigt sich ein leichtes Abflachen der Dynamik im Vergleich zum Jahresanfang 2018”, sagte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. “Die makroökonomischen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft sind weiter günstig und Anlagealternativen rar. Das erklärt die anhaltende Nachfrage, trotz der hohen Preisniveaus. Auch wenn mit dem Brexit und dem Handelskonflikt zwischen den USA, China und der EU zwei Themen existieren, die für die exportabhängige deutsche Wirtschaft durchaus mit Risiken verbunden sind, scheint dies den deutschen Immobilienmarkt aktuell nur wenig zu beeinflussen”, so Tolckmitt weiter.

Preisplus von 7,1 Prozent bei Gewerbeimmobilien

Bei gewerblichen Immobilien betrug der Anstieg im zweiten Quartal 7,1 Prozent. Dort bestimme vor allem die Nachfrage nach Büroimmobilien das Geschehen. Der entsprechende Preisindex legte um 9,2 Prozent zu. Verhaltener entwickelten sich Einzelhandelsimmobilien, sie verteuerten sich um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Studie: DSGVO verunsichert Assekuranz

Ein positives Kundenerlebnis, Kundenzufriedenheit und Kundenkommunikation werden für die Versicherer immer wichtiger. 70 Prozent intensivieren ihre Bemühungen, weil die Ansprüche der Kunden steigen. Eine große Rolle spielen dabei Kundendaten. Bis heute weiß aber jeder zweite Versicherer (50 Prozent) noch nicht, wie stark die Auswirkungen der DSGVO auf den operativen Betrieb sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Quadient Germany unter Versicherungsunternehmen.

mehr ...

Immobilien

Umsatz in der Bauindustrie wächst weiter kräftig

Der Immobilienboom und der Ausbau der Verkehrsnetze bescheren der Bauindustrie weiter gute Geschäfte. Im September stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe kräftig um 6,0 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum.

mehr ...

Investmentfonds

Verschiebung der Brexit-Abstimmung oder kompletter Rückzug?

Die britische Regierung will die für Dienstagabend geplante Abstimmung zum Brexit-Abkommen im Parlament offenbar verschieben. Das meldeten unter anderem die BBC und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Regierungskreise. Vom Regierungssprecher war zunächst nichts dazu zu hören.

mehr ...

Berater

Fintechs: Frankfurt fällt zurück – Berlin und München vorn

Die Bankenstadt Frankfurt fällt trotz aller Bemühungen für mehr junge Finanzfirmen hinter die Konkurrenz zurück. So heißt es in einer Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Anselm Gehling scheidet als CEO der Dr. Peters Group aus

Anselm Gehling (51), Chief Executive Officer der Dr. Peters Group in Dortmund, verlässt am Jahresende 2018 das Unternehmen und gibt zeitgleich alle Geschäftsführungspositionen ab. Die Nachfolgerin stammt aus der Familie Salamon. 

mehr ...

Recht

Einheitlicher Einbau von Rauchmeldern zulässig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Wohnungseigentümer bei Bestehen einer landesrechtlichen Pflicht den Einbau und die Wartung von Rauchmeldern in allen Wohnungen auch dann wirksam beschließen können, wenn dadurch Wohnungen einbezogen werden, deren Eigentümer bereits Rauchmelder angebracht haben (Az.: V ZR 273/17).

mehr ...