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18. Mai 2018, 13:53
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Wo am längsten für das eigene Heim gearbeitet werden muss

Für eine eigene Immobilie müssen Haushalte in München, Frankfurt/Main und Berlin im Durchschnitt rund fünfmal so lange arbeiten wie in günstigen Großstädten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Maklerunternehmens Homeday, für die 80 deutsche Großstädte untersucht wurden.

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In München müssen Immobilienkäufer im Mittel fast elf durchschnittliche Jahresnettoeinkommen für eine 75 Quadratmeter große Wohnung aufbringen.

Während Haushalte in erschwinglichen Städten etwa zwei bis drei verfügbare durchschnittliche Jahresnettoeinkommen für den Kauf einer 75-Quadratmeter-Wohnung aufbringen müssten, seien in den teuren Regionen bis zu elf komplette Jahreseinkommen für eine vergleichbare Immobilie zu zahlen, so Homeday. Grundlage der Analyse ist der Homeday-Preisatlas.

In diesen Städten sind die Kaufpreise am schwierigsten zu schultern

Nach den Daten aus dem Preisatlas werden in München die höchsten Preise für Eigentumswohnungen aufgerufen. Bei einem mittleren Kaufpreis von 6.867 Euro pro Quadratmeter müssen Interessenten in der bayerischen Landeshauptstadt für eine 75-Quadratmeter-Wohnung derzeit mehr als 515.000 Euro bezahlen. Umgerechnet auf die jährliche Kaufkraft der Münchner Haushalte in Höhe von durchschnittlich 48.601 Euro seien somit fast elf komplette Jahreseinkommen für den Erwerb der Eigentumswohnung zu schultern – zuzüglich der anfallenden Kaufnebenkosten.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

 

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Ähnlich angespannt ist das Verhältnis von geforderten Preisen zur lokalen Kaufkraft laut Homeday in Frankfurt/Main (9,3 verfügbare Jahreseinkommen), Berlin (8,4), Freiburg (7,8) und Regensburg (7,7). Eine ausgesprochen hohe Preisdynamik und damit einhergehende soziodemografische Verschiebungen seien derzeit vor allem am Berliner Markt beobachten, wo ein vergleichsweise geringes Einkommensniveau der Bewohner auf stark steigende Immobilienpreise treffe.

„Gerade in den begehrten Städten und Wohnlagen ist der Traum von den eigenen vier Wänden für viele Haushalte finanziell nicht mehr realisierbar”, sagt Steffen Wicker, Gründer und Geschäftsführer von Homeday. „Angesichts zunehmender Wohnungsknappheit in den urbanen Zentren sind bereits jetzt erhebliche Ausweichbewegungen in die städtischen Randlagen, das erweiterte Umland und sogar in benachbarte Städte – besonders deutlich im Großraum München – zu sehen. In der Folge führt diese Entwicklung zu einer steigenden Immobiliennachfrage im Umland und sorgt damit für einen zusätzlichen Preisanstieg in den betreffenden Regionen.”

Seite 2: In 25 Großstädten weniger als drei Jahreseinkommen notwendig

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