24. Januar 2018, 12:54
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Wohninvestments: Weiterhin gute Chancen in B- und C-Städten

In einem aktuellen Marktbericht hat die ZBI Immobilien AG diverse deutsche Städte abseits der Top-Standorte auf ihr Potenzial für Investments am Wohnungsmarkt untersucht. Dabei mussten fast alle Städte einen Rückgang des Wohnungsangebots verzeichnen.

Wohninvestments: Weiterhin gute Chancen in B- und C-Städten

Karlsruhe: In vielen B-Städten wie dieser ist das Angebot an Wohneinheiten derzeit gering bis nicht ausreichend.

Für ihren Bericht “Investmentpotenziale von Wohnungsmärkten in zweiter Reihe” untersuchte die ZBI in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberater Apollo Valuation & Research GmbH insgesamt 24 Städte aus sechs deutschen Bundeländern.

Demzufolge sei in nahezu allen untersuchten Städten, trotz regionaler Unterschiede, ein Rückgang des Wohnungsangebots und demzufolge auch des Leerstands zu verzeichnen.

Markt überhitzt derzeit nicht

“Alle 24 betrachteten Städte verfügen über Potenzial für wohnwirtschaftliche Investments“, sagt Thomas Wirtz, Vorstand der ZBI Immobilien AG.

Von einer Überhitzung könne jedoch derzeit nicht gesprochen werden, da die Angebotsmieten in den untersuchten Städten von Anfang 2016 bis Sommer 2017 im Mittel nur um 2,4 Prozent, die Angebotspreise für Eigentumswohnungen um 3,9 Prozent gestiegen seien.

Auch die Nachfrage nach Wohnraum sei in allen 24 Städten angestiegen. So habe sich zwar in allen untersuchten Bundesländern der Leerstand reduziert oder stabilisiert, doch während die Zahl der Haushalte in Bayern die der Wohnungen übersteige, verzeichne Rheinland-Pfalz noch immer enen Angebotsüberhang.

Kritische Leerstandsquote in Karlsruhe

Im Einzelnen ist das zahlenmäßige Angebot an Wohneinheiten in baden-württembergischen Städten wie Heilbronn und Karlsruhe laut ZBI im Vergleich mit der Anzahl wohnraumsuchender Haushalte als gering bis nicht ausreichend zu bewerten.

Dabei habe sich die Versorgungsquote ausnahmslos verringert, während die Nachfrage besonders in Karlsruhe deutlich über dem Angebot liege. Durch den Rückgang des Leerstands seien auch die Angebotsreserven auf einen kritischen Wert geschrumpft.

Die mittlere Angebotsmiete in den untersuchten Städten sei zwischen dem Jahr 2016 und dem ersten Halbjahr 2017 durchschnittlich um 2,7 Prozent gestiegen, der mittlere Angebotskaufpreis für Eigentumswohnungen mit etwa 4,8 Prozent sogar noch deutlicher.

Seite zwei: Keine Reserven in Bayern

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