7. Dezember 2017, 14:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien: Preisanstieg im Süden wird schwächer

In den Metropolen Süddeutschlands wachsen die Preise für Wohnimmobilien nach wie vor rasant. Dem aktuellen Trendindikator der Dr. Klein Privatkunden AG zufolge flachen sich die Preiskurven im dritten Quartal 2017 jedoch leicht ab.

Wohnimmobilien: Preisanstieg im Süden wird schwächer

München: Anders als in anderen südlichen Metropolregionen wird das Preiswachstum für Wohnungen hier kaum schwächer.

Laut dem Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) für das dritte Quartal 2017 schwächt sich die Preisdynamik in den süddeutschen Metropolen, mit Ausnahme von München, derzeit etwas ab.

So bleibe die Steigerung zum Vorquartal in Stuttgart unter der Zwei-Prozent-Marke (Wohnungen: plus 1,58 Prozent, Häuser: plus 1,8 Prozent).

“Ich glaube, dass dieser etwas moderatere Anstieg bis auf Weiteres bleiben wird“, prognostiziert Roland Lenz, Niederlassungsleiter beim Finanzdienstleister Dr. Klein in Stuttgart. „Wobei ‘moderat’ ziemlich untertrieben ist, wenn man ein Jahr zurückschaut – da ist die Verteuerung von knapp 14 Prozent schon enorm.“

Umland wird attraktiver

Immer häufiger seien Käufer und Bauherren auch nicht mehr bereit besonders hohe Preise zu zahlen, selbst wenn eine Finanzierung möglich wäre. In diesem Fall werde vermehrt im günstigeren Umland gebaut und gekauft.

Der mittlere Preis für Häuser in Stuttgart (2.840 Euro pro Quadratmeter) ist dem für Wohnungen (2.859 Euro pro Quadratmeter) laut Dr. Klein sehr ähnlich.

Bei den Höchstpreisen für Häuser werde mit 9.434 Euro pro Quadratmeter ein Rekordwert erreicht, während die teuerste Wohnung mit 7.517 Euro pro Quadratmeter etwa 900 Euro günstiger sei als in den vorherigen drei Quartalen.

Seite zwei: Frankfurt am Main

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Lebensversicherungen: GDV meldet Zuwachs bei Auszahlungen

Die deutschen Lebensversicherer haben 2019 deutlich mehr an ihre Kunden ausgezahlt als ein Jahr zuvor. Auch das bei Lebensversicherern angesparte Geldvermögen legte zu, meldet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Investmentfonds

Coronakrise: HWWI-Chef plädiert für Grundeinkommen

Am 2. April war der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Professor Dr. Henning Vöpel zu Gast auf dem Roten Sofa in der NDR-Sendung “DAS!”. Dabei sagte er dramatische wirtschaftliche Auswirkungen durch die Corona-Pandemie voraus und erläuterte seine unkonventionelle alternative Lösung zum Hilfspaket der Bundesregierung. 

mehr ...

Berater

Sucht: Aus der Bodenlosigkeit die Kontrolle zurückgewinnen

Suchtproblematik am Arbeitsplatz – klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie unbedingt weiter! Die Fürstenberg-Kolumne mit Mareike Fell

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Neuer Mieterschutz in Kraft: Wie Sie durch die Krise kommen

Ab heute gilt für Mieterinnen und Mieter, die durch finanzielle Einschnitte in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen sind, ein erweiterter Kündigungsschutz. Es ist aber für Betroffene laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Unterstützung nötig.

mehr ...