Bürovermietung: Flächenmangel behindert Umsätze

Im Jahr 2018 wurden an den Top-Fünf-Standorten des deutschen Bürovermietungsmarktes insgesamt etwa 3,4 Millionen Quadratmeter umgesetzt – ganze 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Immobiliendienstleisters CBRE hervor.

München: Anders als in der Mehrzahl der Top-Standorte stagniert der Umsatz an der Isar auf hohem Niveau.

Ausschlaggebend für den Rückgang ist der immer intensivere Flächenmangel. Dieser bedingt laut CBRE die weiter sinkende Leerstandsrate, die Ende 2018 bei 4,2 Prozent lag (minus 0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr).

„Die Nachfrage nach Büroflächen an den Top-Fünf-Standorten ist ungebrochen hoch“, erklärt Carsten Ape, Head of Office Leasing bei CBRE in Deutschland.

„Obwohl die Anzahl der fertiggestellten Flächen 2018 gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, sank die Leerstandsquote weiter. Daraus resultiert der leicht zurückgegangene Flächenumsatz.“

Höchste Durchschnittsmieten in Berlin

Hohe Nachfrage und rückläufige Leerstandsrate lassen ihm zufolge auch die Mieten weiterhin stark ansteigen. Gegenüber dem Vorjahr sei in allen Top-Fünf-Märkten sowohl ein Anstieg der Spitzenmiete als auch der gewichteten Durchschnittsmiete zu verzeichnen.

Zwar liegen Frankfurt am Main und München bei den Spitzenmieten noch vor Berlin, jedoch seien dort aufgrund der rasanten Mietsteigerungen die höchsten Durchschnittsmieten in den Top-Fünf-Städten ermittelt worden. Laut Ape geht CBRE davon aus, dass sich diese Entwicklung 2019 fortsetzen wird.

Seite zwei: Leerstand geht weiter zurück

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