29. Januar 2019, 14:45
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Immobilien-Prognose 2030: Ende des Aufschwungs nicht in Sicht

Auch im kommenden Jahrzehnt gehen die Preissprünge bei Eigentumswohnungen weiter, fallen jedoch etwas geringer aus als in der Vergangenheit. Das geht aus der aktuellen Kaufpreis-Prognose des Immobilien-Portals Immowelt hervor.

Immobilien-Prognose 2030: Ende des Aufschwungs nicht in Sicht

Für die Prognose wurden die Preise von Eigentumswohnungen bis 2030 vorausberechnet.

So verteuern sich Berliner Immobilien laut Immowelt bis 2030 um 60 Prozent. Eine Eigentumswohnung in der Hauptstadt kostet dann im MEdian 6.190 Euro pro Quadratmeter. Aktuell sind es noch 3.870 Euro.

Die große Attraktivität sorgte bereits in der jüngeren Vergangenheit für eine Preisexplosion beim Wohnen. Auch im kommenden Jahrzehnt wird sich diese Entwicklung fortsetzen – insbesondere da Berlin verglichen mit anderen Metropolen preislich von einem weitaus niedrigeren Niveau kommt.

München enteilt im Vergleich

Auch in der teuersten deutschen Großstadt München geht es weiter bergauf. Dort erhöhen sich die Kaufpreise bis 2030 um 60 Prozent. Dabei knackt die bayerische Landeshauptstadt laut der Immowelt-Prognose die 11.000-Euro-Marke bei den Quadratmeter-Preisen.

Wie weit die Preise in München denen anderer Städte enteilen, zeigt der Vergleich mit Frankfurt. In der zweitteuersten Stadt zahlen Immobilienkäufer im Jahr 2030 Quadratmeterpreise von 7.080 Euro und damit mehr als 4.000 Euro weniger als in München.

Anders ausgedrückt: München ist heute so teuer, wie Frankfurt es erst in elf Jahren sein wird. Ebenso ist es in Hamburg (6.520 Euro) und Stuttgart (6.320 Euro).

Seite zwei: Preisspirale dreht sich langsamer

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