6. September 2019, 10:00
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Kaufen oder mieten? Was lohnt wo im Düsseldorfer Speckgürtel

Langenfelde hat mit 3.311,77 €/m² die zweitteuersten Kaufpreise und mit 9,24 €/m² die drittteuersten Mieten. Während der Quadratmeterpreis in Haan mit 3.001,38 Euro noch im oberen Drittel rangiert, ist der Mietpreis mit 8,89 €/m² eher im Mittelfeld. Mettmann liegt mit 2.835,29 €/m² im Mittelfeld des Kaufpreis-Rankings, bei den Mieten mit 8,42 €/m² dagegen im unteren Drittel.

Kaufpreis-Miete-Verhältnis: Nur als Momentaufnahme zu betrachten

„Ein hoher Kaufpreisfaktor ist nicht immer mit hohen Immobilienpreisen gleichzusetzten, es kommt immer auf die Relation an. Darüber hinaus ist der Faktor immer nur eine Momentaufnahme, von einem Kauf ist deshalb nicht grundlegend abzuraten.

Gerade wenn in eine altersgerechte Immobilie investiert wird, die im Alter Mietfreiheit verspricht und die Kreditlaufzeit mit spätestens Rentenbeginn endet, spricht vieles für den Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung.

Wichtig ist, alle individuellen Faktoren abzuklopfen. Immobilienexperten und Makler können hier mit fachlichem Know-how unterstützen“, ergänzt Pieczonka von McMakler.

Düsseldorfer Umland preiswerter als erwartet

Auffällig ist, dass das Düsseldorfer Umland überwiegend einen noch moderaten Kaufpreisfaktor aufweist, elf der 15 analysierten Gebiete liegen unter der 28er-Marke. Selbst Städte wie Neuss, Ratingen und Hilden, die eigentlich in der oberen Hälfte des Kaufpreisfaktor-Rankings liegen, sind mit Werten von 27,67 sowie 27,44 und 26,92 Jahresnettokaltmieten für die Durchschnittsimmobilie nur knapp über der 24er-Marke.

„Noch ist das Düsseldorfer Umland attraktiv für Immobilienkäufer, obwohl der alte Idealwert von 24 von den meisten Gemeinden überschritten wurde. Heutzutage gilt unter vielen Experten erst ein Kaufpreisfaktor über 30 als kritisch und diese Grenze hat im Düsseldorfer Speckgürtel nur Meerbusch überschritten“, erklärt der Immobilienexperte von McMakler.

A-Städte-Vergleich: Düsseldorf mit zweitgünstigsten Immobilien

Im Vergleich der sieben A-Städte Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und Köln, finden Kaufinteressenten aktuell in Düsseldorf die zweitgünstigsten Immobilien mit durchschnittlich 4.264 €/m2.

Bei den Mietpreisen liegt die Stadt mit der längsten Theke der Welt mit 10,87 €/m2 ebenfalls auf dem zweitletzten Platz des Big-Seven-Rankings. Trotzdem fällt das Kaufpreis-Miete-Verhältnis eher schlecht aus: Mit 32,68 hat die Rheinmetropole die 30er-Schallmauer durchbrochen.

Foto: AFIAA Dock13-Speicher GmbH

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1 Kommentar

  1. Medienhäuser in Düsseldorf zahlen auch ordentlich drauf. Ich habe das für mich einmal ausgerechnet, und komme auf die 30.

    Kommentar von Cellfish — 20. September 2019 @ 17:48

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