16. Oktober 2019, 06:28
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Vermietete Immobilien: Solange dauert es bis zur Schwarzen Null

Zuletzt benötigten Vermieter in den 20 größten deutschen Städten zwischen 18 und 29 Jahren, um den Kaufpreis einer Mietwohnung wieder reinzuholen. Das berechneten die Kreditexperten von Kreditvergleich.net jetzt auf Basis der städtischen Mietpreisspiegel sowie der Immobilienpreisentwicklung.

Wohnimmobilien-Preise in Vermietete Immobilien: Solange dauert es bis zur Schwarzen Null

Für eine Wohnung mit 30 Quadratmetern müssen z. B.  Immobilienkäufer in Dortmund die wenigste Zeit bis zur Gewinnzone einkalkulieren. Bei rund 8,07 Jahren liegt der Kaufpreisfaktor von kleineren Wohnungen in der westfälischen Großstadt. Knapp dahinter finden sich Bielefeld (10,12 Jahre) und Duisburg (10,24 Jahre). Am anderen Ende der Skala bei kleinen Wohnungen liegen Frankfurt am Main (26,57 Jahre), München (28,14 Jahre) und Dresden als Schlusslicht (29,71 Jahre).

In München wird besonders lange gewartet

Bei großen Wohnungen von 100 Quadratmetern liegt ebenfalls Dortmund mit 21,24 Jahren auf dem 1. Platz vor Duisburg (21,96 Jahre) und Essen (22,51 Jahre). Wer eine große Wohnung kauft und vermietet, braucht hingegen in Düsseldorf 33,70 Jahre, bis sich die Investition amortisiert hat. Leipzig bekleidet den vorletzten Platz mit 34,23 Jahren. Die rote Laterne hält München mit 36,73 Jahren. 

Entwicklung Kaufpreisfaktor: Je größer die Wohnungen, desto geringer der Anstieg

Berechnet wurden der Kaufpreisfaktor für die Jahre 2011 bis 2018 und Wohnungen von 30, 60 und 100 Quadratmetern. Insgesamt steigt der Kaufpreisfaktor in Deutschlands Großstädten jährlich weiter an. Zwischen 2011 und 2018 entwickelten sich die Kaufpreisfaktoren folgendermaßen: Bei 30-Quadratmeterwohnungen stieg der Wert um 47,84 Prozent, bei 60-Quadratmeterwohnung um 31,78 Prozent und bei 100-Quadratmeterwohnungen um 19,67 Prozent.

Alle Werte und die Daten finden sich unter https://www.kreditvergleich.net/statistiken/kaufpreisfaktor/

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Hier fehlt noch der Steuervorteil der ja nicht zu vernachlässigen ist. Und auch ohne ist es noch ein gutes Investment in den meisten Fällen. Nur München ist wohl bei den Preisen am Limit.

    Kommentar von Jan Lanc — 18. Oktober 2019 @ 09:14

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