4. April 2020, 20:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studentenzimmer in der Krise: Zwischenmieten weniger gefragt

Die Corona-Beschränkungen wirken sich auf den Markt für Studentenbuden und Wohnheime aus: Befristete Angebote werden offenbar weniger nachgefragt – auch weil internationale Studierende nicht einreisen können.

Studenten-apartments in Studentenzimmer in der Krise: Zwischenmieten weniger gefragt

Studentenbuden sind derzeit wenig gefragt.

Die Corona-Pandemie wirkt sich derzeit auf den Wohnungsmarkt bei Studentenzimmern und Wohnheimen aus. Bei den befristeten Angeboten ab April oder Mai stellt etwa das Portal wg-gesucht.de eine geringere Nachfrage nach Wohnraum fest.

«Allerdings variieren die Auswirkungen in Abhängigkeit von der Stadt und der Angebotsform stark», sagt eine Sprecherin. Die Plattform empfiehlt derzeit, auf persönliche Besichtigungstermine nach Möglichkeit zu verzichten. «Seit Inkrafttreten des Kontaktverbots am 23. März verzeichnen wir einen exponentiellen Anstieg der Verwendung der Wörter «Skype», «Videobesichtigung» und «virtuell» auf unserer Plattform.»

Die Nachfrage für unbefristete Angebote ab August steige derzeit. «Dies könnte den Hintergrund haben, dass sich Studenten für das kommende Semester bereits jetzt ein Zimmer sichern möchten, da sie so die größte Auswahl haben.» Gleichzeitig wenden sich laut der Sprecherin Vermieter an die Plattform, die ihre Ferienwohnungen zum Teil zum Selbstkostenpreis für einige Monate befristet vermieten möchten, um Leerstand zu vermeiden.

Auch bei den Studierendenwerken, die Wohnheime unterhalten, macht sich die veränderte Lage bemerkbar. Viele internationale Studenten können derzeit nicht nach Deutschland einreisen. Bei den bundesweit 1700 Wohnheimen der Werke zeichne sich aber kein signifikanter Einbruch ab, sagt Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks. «Im Großen und Ganzen rücken für jene Studierenden, die ihren Wohnheimplatz wegen der Corona-Pandemie nicht nutzen wollen oder können, dafür Studierende von Wartelisten nach.» (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Service Value: Diese Krankenzusatzversicherer punkten bei den Kunden

Die Beliebtheit der privaten Krankenzusatzversicherung ist hoch, dies zeigen die mehr als 26 Millionen abgeschlossenen Verträge im Jahr 2019. Welche privaten Krankenzusatzversicherer in der Kundenorientierung sehr gut aufgestellt sind, hat das Kölner Analysehaus ServiceValue untersucht.

mehr ...

Immobilien

Immobilienpreise in Kroatien: Wird das Land zum “Florida Europas”?

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Kroatien in den Regionen an der Küste und auf den Inseln? Die Agentur Panorama Scouting führte im Mai 2020 eine umfangreiche Studie über den kroatischen Immobilienmarkt (in den Küstenregionen) durch. Untersucht wurden die Kategorien Häuser und Wohnungen in 38 relevanten Küstenregionen (und Inseln) in den Gebieten Istrien, Kvarner Bucht, Nord-Dalmatien, Mittel-Dalmatien und Süd-Dalmatien. Die Basis dieser Studie bilden mehr als 5.400 Immobilienangebote.

mehr ...

Investmentfonds

Amundi bringt neue Nachhaltigkeits-ETF auf Xetra

Amundi, hat auf Xetra acht neue Aktien-ESG-ETFs gelistet und damit das Angebot an nachhaltigen Investments ausgebaut. Alle neuen ETFs werden zu Konditionen ab 0,15 Prozent laufenden Kosten angeboten.

mehr ...

Berater

Neues Zinstief wegen Corona

Die Corona-Krise hat zu einem bisher beispiellosen Einbruch der Wirtschaft in vielen Ländern geführt. Notenbanken haben hierauf mit einer weiteren massiven Lockerung ihrer Geldpolitik reagiert, um die ökonomischen Folgen der Pandemie abzumildern.

mehr ...

Sachwertanlagen

Corona: Nicht nur Kreuzfahrtschiffe schwer gebeutelt

Wegen der Corona-Krise haben die Reedereien so viele Schiffe stillgelegt wie noch nie. Weltweit seien gegenwärtig 11,3 Prozent der Containerflotte ungenutzt, heißt es in einem internen Bericht des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg.

mehr ...

Recht

“Hate Speech”: Digitalisierung braucht auch Ethik

Hasskommentare, Beleidigungen und kriminelle Drohungen sind im Internet an der Tagesordnung. Mit dem reformierten Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollen sich Nutzer nun besser wehren können. Doch der Staat legt die Beurteilung, was tatsächlich “Hate Speech” ist, in die Hände der Netzwerkbetreiber. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Sascha Hesse

mehr ...