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31. Januar 2006, 00:00
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Fidelity legt um 54 Prozent zu

Die Fondsgesellschaft Fidelity International, Kronberg, meldet für 2005 das erfolgreichste Jahr seit dem deutschen Markteinritt in 1992. Danach stieg das verwaltete Volumen der hierzulande angebotenen Publikumsfonds um 54 Prozent auf 14,46 Milliarden Euro (2004: 9,39 Milliarden). Netto flossen der Gesellschaft 2,33 Milliarden Euro (Vorjahr 1,05 Milliarden) neue Anlegergelder zu. Der Marktanteil von Fidelity erhöhte sich ? verglichen mit den übrigen BVI-Mitgliedern ? nach eigenen Angaben von 2,5 auf drei Prozent.

?Hauptabsatzträger mit 2,2 Milliarden Euro waren Banken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen. In 2004 hatte dieser Wert bei 1,25 Milliarden Euro gelegen?, so Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer von Fidelity International in Deutschland. Der Vertrieb über unabhängige Finanzberater steuert 118 Millionen Euro der Nettomittelzuflüsse bei. In 2004 waren durch diesen Vertriebskanal netto 185 Millionen Euro abgeflossen.

Für 2006 kündigt Baum unter anderem den Ausbau der Europa-Expertise durch die Auflage eines neuen dort anlegenden Dachfonds an. Dabei soll das Produkt sämtliche europäische Top-Fondsmanager mit den unterschiedlichsten Investmentstilen, Branchen und Unternehmensgrößen vereinen. Darüber hinaus ist für das Frühjahr die Lancierung eines global investierenden Immobilienaktien-Fonds geplant.

Weiterer Schwerpunkt für 2006 ist laut Baum das Thema Zukunftsvorsorge. Neben der Auflegung neuer Target Funds mit längeren Laufzeiten ist schließlich die Ergänzung von Fondsangeboten durch Versicherungsbausteine vorgesehen. ?Mit der ebenfalls im Frühjahr startenden Kampagne ?Einfach investieren? wollen wir neue Zielgruppen ansprechen, die bisher noch keine Fonds zum Vermögensaufbau nutzen?, sagt der Fidelity-Chef.

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