22. Juni 2011, 11:27
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Deutsche mit mehr Geld denn je auf der hohen Kante

Das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte hat im vergangenen Jahr dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung um fünf Prozent auf 4,93 Billionen Euro zugelegt. Das zeigen Berechnungen des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), aus denen auch hervorgeht, wie die Bundesbürger ihre Ersparnisse anlegen.

Dabei verhält sich die Mehrheit der Deutschen der Untersuchung zufolge sehr risikoscheu: Zwei Drittel (66 Prozent) des Geldvermögens sind Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld sowie Geldanlagen bei Versicherungen (siehe Grafik unten).

Obwohl die Aktienkurse stiegen und das Aktienvermögen 2010 um 20 Prozent zunahm, sind nur fünf Prozent (231 Milliarden Euro) in Aktien investiert. Vor 50 Jahren, zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders und bei deutlich niedrigerem Wohlstandsniveau als heute, lag der Aktienanteil am Geldvermögen laut BdB immerhin bei über 20 Prozent.

Auch im internationalen Vergleich sei die Aktienquote niedrig, so der Bankenverband. Beliebter als die Anlage in einzelnen Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren sind der Erhebung nach Investmentfonds, in denen zwölf Prozent des Geldvermögens der Deutschen angelegt sind. (hb)

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Foto: Shutterstock; Grafik: BdB

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