13. März 2012, 13:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

„Asset Management ist mehr als Geschmackssache“

Wir arbeiten auch permanent am weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes. Jüngst erst konnten wir eine große Kreissparkasse gewinnen die unseren Fonds Ökoworld Ökovision Classic mit in den Vertrieb aufgenommen hat. Darüber hinaus konnten wir unsere intensive Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsbanken weiter ausbauen.

Cash.: Welche Gründe sind aus Ihrer Sicht ausschlaggebend für Investoren und Vertriebspartner die Ökoworld zu berücksichtigen?

Mozer: Ausgesprochen wichtig als Nachhaltigkeitsfilter und Beitrag zur Risikooptimierung ist unsere strikte Gewaltenteilung. Asset Management und die Nachhaltigkeitsanalyse (SRI-Research) arbeiten voneinander getrennt.

Während das Nachhaltigkeits-Research unter der Leitung von Dr. Karl-Heinz Brendgen in Hilden sitzt, werden die Fonds von Luxemburg aus durch mein Team bestehend aus drei Fondsmanagern und zwei Finanzmarktanalysten gemanagt. Diese klare Trennung „in zwei Welten“ ist sehr entscheidend. Denn nur, wenn ich mich ausschließlich auf das Managen der Portfolios konzentrieren kann, werde ich in der Lage sein, attraktive Renditen für die Anleger zu erzielen.

Deshalb ist es von großem Vorteil, dass ich auf ein SRI-geprüftes Aktienuniversum zugreifen kann. Hinzu kommt, dass das Abklopfen von Unternehmen auf den Aspekt Nachhaltigkeit großes Spezialwissen erfordert. Dabei leistet das Team in Hilden unter Leitung von Dr. Brendgen wertvolle Arbeit. Unsere niedrige Volatilität im Vergleich zur Peer-Group ist ebenfalls bedeutend. Das Risiko-Rendite Profil unserer Fonds für das vergangene Jahr zeigt dies.

Während die Volatilität bei Indizes wie dem MSCI World bei rund 20 Prozent liegt, weist beispielsweise unser Flagship Ökoworld Ökovision Classic eine – für den Anleger deutlich beruhigendere – Schwankungsbreite von rund 14 Prozent auf. Es wird deutlich, dass die Aussage Portfoliomanagement = Risikomanagement zutreffend ist.

Cash.: Anderes Thema: In den etablierten Industriestaaten ist der Nachhaltigkeitsgedanke in den Unternehmen und in den Köpfen vieler Anleger schon recht gut verankert. Wie sieht der Status quo diesbezüglich in den Schwellenländern aus? Lassen sich dort bereits in adäquatem Umfang nachhaltige Investments tätigen?

Mozer: Die Emerging Markets sind ein wahrer Dauerbrenner. Bereits in 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise haben jene Länder mit ihrem dynamischen Wachstum die Weltwirtschaft „gerettet“. Das ist grundsätzlich bis heute so geblieben. Ich bin vor einem Jahr bei Ökoworld mit dem Ziel angetreten, die Emerging Markets in das SRI-Universum bei Ökoworld einzubringen. Das ist bis dato auch recht gut gelungen.

Seite 5: Integration der Schwellenländer in die Ökoworld-Fonds

Weiter lesen: 1 2 3 4 5 6

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grundrente beschlossen: Das sollten Sie wissen

Das Bundeskabinett hat die Grundrente beschlossen. Laut Bundesministerium bekommen ab 2021 rund 1,3 Millionen Menschen mit kleinen Renten einen Zuschlag zu ihren Bezügen, wenn sie mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit nachweisen können. Kosten für den Steuerzahler im Einführungsjahr: Mindestens 1,3 Milliarden Euro. Die Finanzierung ist aber noch unklar. Eine Einkommensprüfung soll sicherstellen, dass Bedarf besteht.
 Rechtsexperten der Arag informieren über die neue Grundrente ab 2021
.

mehr ...

Immobilien

Modernisierungen: Verbrauchern droht Kündigung durch beauftragte Handwerker

Können Modernisierer ihrem Handwerkerbetrieb keine zusätzliche Sicherheit über die vollen Kosten der Baumaßnahme stellen, droht ihnen die kurzfristige Vertragskündigung.

mehr ...

Investmentfonds

Goldinvestment mit gutem Gewissen?

In Zeiten des Klimawandels stehen Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei vielen Verbrauchern hoch im Kurs. So verzichten sie beispielsweise auf Plastikverpackungen und bevorzugen vermehrt regionales Bio-Gemüse. Doch nicht nur bei Nahrungsmitteln spielt die Umweltbilanz der Produkte eine wichtige Rolle. Auch der Abbau von Gold, das zu Schmuck, Münzen oder Barren weiterverarbeitet wird, geht oftmals auf Kosten der Natur.Welche umweltbewussten Alternativen Interessenten zur Verfügung stehen.

mehr ...

Berater

A.S.I.-Chef Rosemeyer geht in den Ruhestand

Klaus Ostholt (54) wird zum 1. Mai in den Vorstand des Finanzvertriebs A.S.I. Wirtschaftsberatung berufen und bildet zusammen mit Jürgen Moll (56), der diesem Gremium bereits seit 2013 angehört, das neue Führungsduo des Unternehmens. Ostholt tritt die Nachfolge von Franz-Josef Rosemeyer (62) an, der nach 19 Jahren an der Unternehmensspitze in den Ruhestand geht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Abschied auf dem Sachwerte Kolloquium

Der ranghöchste Vertreter der ehemaligen BSI-Mitglieder im Immobilienverband ZIA legt vorerst keine geschlossenen AIFs mehr auf. Für die Position der Branche ist das vor allem in Bezug auf die ohnehin verbesserungsfähige Selbstdarstellung ein weiterer Rückschlag. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Blick ins Grundbuch: Was alles wichtig ist

Ob für den Immobilienkauf oder -verkauf, am Grundbuchauszug führt kein Weg vorbei. Denn der Grundbuchauszug enthält alle notwendigen Informationen, die für den Kauf- oder Verkaufsprozess bei Immobilien wichtig sind. Was genau ein Grundbuchauszug ist und wo der Antrag zur Grundbucheinsicht gestellt werden kann, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler.

mehr ...