13. Oktober 2014, 08:01
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Warum Gold nicht (schon wieder) tot ist

Die Anlegerstimmung gegenüber Gold hat momentan einen Tiefpunkt erreicht, wie er das letzte Mal am Höhepunkt der Dotcom-Blase, kurz vor ihrer Implosion im Jahre 2000, zu finden war. Damals, als der Goldpreis bei seinem Tiefstand von unter 300 US-Dollar pro Feinunze stand, hieß es “Gold ist tot”.

Gastbeitrag von Dr. Joachim Berlenbach, Earth Resource Investment Group

Goldpreis-Berlenbach in Warum Gold nicht (schon wieder) tot ist

“Sollte sich der Höhenflug der Aktienmärkte als Blase erweisen, könnte es sogar zu einem noch rasanteren Anstieg des Goldpreises kommen, denn dann sucht einen Menge Geld einen neuen Hafen.”

Selbst überzeugte Goldanleger gaben den Glauben an das Edelmetall damals auf. Scheinbar wiederholt sich derzeit die Geschichte: Seit dem Absturz des Goldpreises im April 2013 durch die massiven Verkäufe aus den Gold-ETFs konnte sich der Goldpreis nicht wieder richtig erholen und fiel selbst angesichts der aktuellen massiven geopolitischen Risiken weiter in den Keller. In der Tat scheinen die Eigenschaften von Gold als sicherer Hafen aktuell nicht mehr sichtbar zu sein.

Stärkster Treiber des Verfalls

Einer der stärksten Treiber des Verfalls des Goldpreises ist dabei die Wertentwicklung des US-Dollars und die Attraktivität der Aktienmärkte, insbesondere in den USA, die trotz Anzeichen einer Überteuerung ihren Höhenflug weitgehend fortsetzen.

Dabei ist auch die inverse Korrelation zwischen US-Dollar und Goldpreis maßgeblich für den Fall des Goldpreises auf US-Dollar-Basis verantwortlich. Gemessen in Euro sieht die Wertentwicklung des Goldpreises dieses Jahr gar nicht so schlecht aus, bis Ende September etwa legte der Preis um zehn Prozent zu. Trotzdem enttäuscht die Performance.

Aktienmärkte: Euphorie der Dotcom-Ära

Während der Höhenflug der Aktienmärkte aktuell zeitweise an die Euphorie der Dotcom-Ära erinnert, lohnt sich eine detaillierte Analyse der Minenindustrie, um zu zeigen, wie der niedrige Goldpreis zukünftige Produktion beeinflussen wird.

Seite zwei: Kosteneinsparungen auf Kosten der Produktion

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