Source setzt auf Exporteure aus Japan und der Eurozone

ETF-Anbieter Source lanciert ein neues Fondsduo, den Source Stoxx Eurozone Exporters Ucits ETF (IE00BWFDP571) sowie den Source Stoxx Japan Exporters Ucits ETF (IE00BWFDP795).

Source-Präsident Peter Thompson sagt: „Diese Investmentidee könnte sich vor dem Hintergrund der aktuellen makroökonomischen Situation als chancenreich erweisen, da sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die Bank of Japan (BoJ) ihre quantitativen Lockerungsmaßnahmen fortsetzt. Diese Art der Geldpolitik birgt das Potential für einen schwächeren Außenwert der jeweiligen Landeswährung, was wiederum das Geschäft exportorientierter Branchen beziehungsweise Unternehmen in den jeweiligen Volkswirtschaften ankurbeln dürfte.“

Exporteure im Fokus

Das Konzept der Indizes, die die Fonds abbilden, sieht vor, die Erträge der betrachteten Unternehmen um Währungseffekte zu bereinigen. „Wenn ein Anleger meint, die quantitative Lockerung durch die Bank of Japan schwäche den Yen und verbessere im Gegenzug die Rentabilität japanischer Exporteure, so mag er vielleicht über den neuen Stoxx Japan International Exposure Index nachdenken, welcher dieses Fremdwährungsengagement mit circa 65 Prozent fast verdoppelt“, so Thompson.

Die Indizes werden laut Source aus denjenigen Unternehmen der jeweiligen Stoxx-Ursprungsindizes zusammengestellt, die mindestens 50 Prozent ihrer Einkünfte mit Auslandsgeschäften erzielen, und dann nach dem Produkt der Streubesitz-Marktkapitalisierung und dem Prozentsatz der internationalen Einkünfte gewichtet. Die Obergrenze für individuelle Positionen liegt bei fünf Prozent.

Die ETF kosten jährlich jeweils 0,35 Prozent Gebühren. (mr)

Foto: Shutterstock

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