Anlageberatung: Deutsche wollen Unabhängigkeit und Transparenz

Die große Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich eine von Produkten und Anbietern unabhängige Anlageberatung. Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag des Hamburger Haftungsdachs NFS Netfonds hervor. Zudem fordern sie demnach Transparenz über die Vergütung des Beraters.

Die Unabhängigkeit ihres Finanzberaters bei der Produktauswahl ist für Kunden der Studie zufolge besonders relevant.

95 Prozent der Deutschen wollen nicht, dass ihr Berater auf Produkte bestimmter Anbieter beschränkt ist. Das ist ein Ergebnis der Studie „Servicemonitor Finanzen“, für die im Auftrag von NFS Netfonds im vierten Quartal 2015 insgesamt 1.026 Bundesbürger ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Unabhängigkeit ist Kunden wichtig

Demnach fordern 84 Prozent der Befragten Transparenz darüber, ob und von welchen Unternehmen ihr Berater Provisionen erhält. Die Unabhängigkeit ihres Finanzberaters bei der Produktauswahl ist für Kunden der Studie zufolge besonders relevant. So geben 95 Prozent der Befragten an, „wichtig“ beziehungsweise „sehr wichtig“ zu finden, dass ihr Berater „autark“ bei der Auswahl von Finanzprodukten agiert.

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„Unabhängigkeit ist für Kunden ein wichtiger Maßstab für Beratungsqualität, für die viele auch bereit sind zu zahlen“, sagt Christian Hammer, Geschäftsführer von NFS Netfonds. Sechs von zehn Kunden würden der Studie zufolge ein Honorar für eine unabhängige und kompetente Finanzberatung akzeptieren. Ein Fünftel möchte dafür demnach aber keine festgelegte Bezahlung.

 

Seite zwei: Kunden bevorzugen einen festen Ansprechpartner

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