16. August 2016, 14:37
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BVI: Fondsabsatz im ersten Halbjahr eingebrochen

Die deutsche Fondsbranche hat im ersten Halbjahr 2016 deutlich weniger neue Gelder eingesammelt als in den ersten sechs Monaten des Rekordjahrs 2015. Im Juni stiegen die Mittelzuflüsse im Vergleich zum Vormonat.

BVI: Fondsabsatz im ersten Halbjahr eingebrochen

Im ersten Halbjahr 2016 hat die Fondsbranche netto 49,6 Milliarden Euro eingesammelt.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 konnten laut Branchenverband BVI netto 49,6 Milliarden Euro eingesammelt werden. Im ersten Halbjahr 2015 waren es 109 Milliarden Euro. Den größten Teil des Neugeschäfts steuerten die Spezialfonds mit 46,9 Milliarden Euro bei (1. Halbjahr 2015: 69,9 Milliarden Euro).

Publikumsfonds konnten zwischen Anfang Januar und Ende Juni netto 3,8 Milliarden Euro einsammeln (1. Halbjahr 2015: 43,3 Milliarden Euro). Freie Mandate verzeichneten laut den aktuellen Zahlen des Fondsverbands BVI Abflüsse von 1,1 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen lag Ende Juni 2016 demnach bei 2,7 Billionen Euro.

Mischfonds führen Absatzliste an

Mischfonds sammelten im ersten Halbjahr 4,6 Milliarden Euro neue Gelder ein und sind damit wie in den Vorjahren Spitzenreiter der Absatzliste der Publikumsfonds.

Knapp hinter den Mischfonds liegen laut BVI offene Immobilienfonds, denen im ersten Halbjahr von 4,4 Milliarden Euro zuflossen (Gesamtjahr 2015: 3,3 Milliarden). Aktienfonds verzeichnen seit Jahresbeginn netto 2,5 Milliarden Euro Abflüsse.

Fondsneugeschäft im Juni legt zu

Im Juni hat die Fondsbranche erneut mehr neue Mittel eingesammelt als im Vormonat, so der BVI. Insgesamt seien netto 9,9 Milliarden Euro neu in Fonds investiert worden – davon 9,3 Milliarden Euro in Spezialfonds. Aus freien Mandaten flossen 0,8 Milliarden Euro zu.

Publikumsfonds verzeichneten einen Abfluss von 0,2 Milliarden Euro. Insbesondere Aktienfonds hatten hohe Abflüsse (0,7 Milliarden Euro) zu verkraften. Zuflüsse erzielten indes Rentenfonds (0,2 Milliarden Euro) und offene Immobilienfonds (0,6 Milliarden Euro). (jb)

Foto: Shutterstock

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