12. April 2016, 09:04
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Deutsche Asset Management bietet ETF-basierte Modellportfolios als Beratungsleistung an

In Form einer Beratungsdienstleistung bietet die Deutsche Asset Management Vermögensverwaltern, Banken und anderen regulierten Finanzinstituten ab sofort Modellportfolios an, die verschiedene Multi-Asset-Strategien auf ETF-Basis umsetzen.

Deutsche-Bank750 in Deutsche Asset Management bietet ETF-basierte Modellportfolios als Beratungsleistung an

Die Deutsche Bank bietet mit der Tochter Deutsche AM neue Produkte an.

Viele Vermögensverwalter und Finanzberater befinden sich in einem Spannungsverhältnis: Ihre zentrale Aufgabe ist, Kunden bedarfsgerecht zu beraten. Zeitgleich müssen sie steigende regulatorische Anforderungen mit den vorhandenen Kapazitäten umsetzen und darüber hinaus noch eine hohe Kapitalmarktexpertise über eine Vielzahl von Assetklassen vorhalten.

Vor diesem Hintergrund können Modellportfolios, die auf die individuellen Bedürfnisse des Vermögensverwalters zugeschnitten werden, eine effiziente Beraterlösung darstellen. „Wir freuen uns, dass wir das ETF-Modellportfolio mit renommierten Kunden starten werden. Multi-Asset-Strategien auf ETF-Basis nehmen in der Vermögensverwaltung einen immer größeren Stellenwert ein“, so Roger Bootz, Leiter öffentlicher Vertrieb Passive Investments EMEA bei der Deutschen AM.

Auch aufgrund des Niedrigzinsumfelds setzen Anleger immer häufiger auf Multi-Asset-Produkte. Schätzungen gehen davon aus, dass sich das weltweit verwaltete Vermögen von 3,5 Billionen US-Dollar in 2013 um über 80 Prozent auf über 6 Billionen US-Dollar in 2018 erhöhen wird. Der europäische Multi-Asset-Markt hat sich zwischen 2009 und 2014 um fast 50 Prozent vergrößert.

 

Gebrauchsfertige ETF-Modellportfolios mit aktivem oder passivem Management

„Das Hauptaugenmerk liegt bei allen Modellportfolios auf transparenten und nachvollziehbaren Investmentprozessen. So können wir unsere Beratungslösung einer breiten Zielgruppe anbieten und dennoch auf individuelle Wünsche unserer Partner eingehen,“ sagt Martin Weithofer, Head of Strategic Beta bei der Deutschen AM und zuständig für die Entwicklung der ETF-Modellportfolios.

Die von der Hausmeinung der Deutschen AM abgeleiteten „Aktiv-Portfolios“ mit den vordefinierten Risikoprofilen Defensiv, Ausgewogen und Wachstum zeichnen sich durch aktive, diskretionäre Anlageentscheidungen der Multi-Asset-Portfoliomanager der Deutschen AM aus. Rund 580 Analysten und Portfoliomanager tragen ihre Expertise zum strategischen CIO-View, und damit der Hausmeinung der Deutschen Asset Management, bei.

Demgegenüber setzen die „Q-Portfolios“ auf einen rein quantitativen, nicht diskretionären Investmentprozess. Die Q-Portfolios („Q“ steht für quantitativ) gibt es in drei Investmentalternativen: dem Q-Income, das insbesondere laufendes Einkommen aus Zinsen und Dividenden optimieren soll, und dem Q-Control, das Schwankungen bzw. Volatilitäten kontrollieren soll, sowie dem „Q-Risk Control“, das neben der Volatilität auch eine zusätzliche Verlustbegrenzung anstrebt. Diese Ansätze orientieren sich am Rendite-Risiko-Profil des Kunden.

Die Implementierung der „Aktiv-Portfolios“ erfolgt  mit db X-trackers ETFs, bei den „Q-Portfolios“ können zusätzlich  Drittanbieter-ETFs aufgenommen werden.

Flexibel einsetzbare Advisory-Lösung für eine breite Zielgruppe

Die Multi-Asset-Portfolios sind flexibel einsetzbar in Form einer Vermögensverwaltung für Drittkunden, durch ein Mandat oder Fonds bei einem externen Asset Manager sowie als eigener Fonds oder durch ein Mandat bei der Deutschen AM. Bei den Modellportfolios der Deutschen AM handelt es sich um eine Advisory-Lösung, die äußerst flexibel in die meisten Formen der Vermögensverwaltung integriert werden kann. Die konkrete Implementierung des ETF-Modellportfolios verbleibt in jedem Fall beim Vermögensverwalter. (tr)

Foto: Shutterstock

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