Anzeige
23. August 2016, 14:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schneller technologischer Wandel bietet Investmentchancen

Technologieaktien bieten große Renditechancen. Allerdings sollten Investoren immer den technologischen Wandel beachten.

Technologie in Schneller technologischer Wandel bietet Investmentchancen

Investoren müssen Technologie-Aktien immer genau verfolgen.

Der Begriff Marktdisruption wird insbesondere mit Bezug zum Silicon Valley nahezu inflationär gebraucht. Dahinter verbirgt sich die Idee, dass sich Märkte im ständigen Wandel befinden, weil immer neue Technologien oder Geschäftsmodelle den Markt erobern und die alteingesessenen Unternehmen ständig neu herausfordern. Für Investoren hat dieser Begriff allerdings eine weitaus tiefere Bedeutung: Wenn man auf der richtigen Seite des Wandels steht, können sich große Chancen eröffnen. Wer während Umbruchphasen allerdings auf die falsche Seite setzt, kann schmerzhafte Fehlinvestments erleiden. „Die sogenannte ‚kreative Zerstörung‘ ist wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftswachstums“, sagt David Eiswert, Portfoliomanager der Global Focused Growth Equity Strategie bei T. Rowe Price. „Innovationen bringen immer Gewinner und Verlierer hervor. Es ist daher absolut essenziell, Kapital und andere Ressourcen schnell von schrumpfenden zu wachsenden Unternehmen zu verschieben. Nur so können möglichst viele Investoren von den Vorteilen der Innovation profitieren.“

Anleger müssen in die Zukunft schauen können

Noch nie war es für Investoren deshalb wichtiger, auf der „kreativen“ statt der „zerstörerischen“ Seite dieses Prozesses zu sein, als in der heutigen Zeit des rasanten Wandels. Die Wellen der Disruption, die gegenwärtig durch die globale Wirtschaft und Gesellschaft schwappen, sind beispielslos in ihrem Ausmaß und ihrer Geschwindigkeit. Und sie umfassen verschiedenste Bereiche: Technologie, Pharma- und Gesundheitsbranche, Politik, Popkultur, Wirtschaftspolitik sowie Regulierung. Um erfolgreich zu investieren, müssen Anleger erkennen, wie diese Entwicklungen Gesellschaft und Wirtschaft verändern. Arbeitsplatzverlagerung, neue Energietechnologien und Verschiebungen in der Produktion sind nur einige Beispiele für wesentliche Veränderungen in der Industrie, die Investoren berücksichtigen sollten.

Je größer die Vorteile des Wandels für die Gewinner sind, desto stärker fallen die negativen Auswirkungen auf die Verlierer aus. „Proteste der Bevölkerung gegen den Wandel können kostspielige politische Konsequenzen nach sich ziehen – etwa die jüngste Entscheidung der britischen Wähler für den Austritt aus der Europäischen Union“, so Eiswert. „Es ist wichtig zu verstehen, dass wirtschaftliche Disruption zu politischer Disruption führen kann und umgekehrt.“ Vor dem aktuellen wirtschaftlichen Hintergrund sei es daher nicht verwunderlich, dass geringes Wachstum und zunehmende Disruption Populismus und Protektionismus in vielen Ländern schüren. „Investoren sollten umfassend analysieren, wie Entscheidungsträger kurzfristig auf diese politischen Druckmittel reagieren könnten, und ebenso die langfristig anhaltenden Veränderungen erkennen.“

Seite zwei: Technologieinnovationen können revolutionären Charakter haben

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...