3. Januar 2017, 09:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dirk-Müller-Fonds: Das wird die Strategie 2017

Im April 2015 legte Börsenexperte Dirk Müller selber einen Aktienfonds, den “Dirk Müller Premium Aktien Fonds”, auf. Auf seinem Investment-Portal “Cashkurs” zieht er Bilanz für 2016 und gibt einen Ausblick auf seine Fondsstrategie für das Jahr 2017.

Dirk-Müller-Fonds

Dirk Müller: “Wir werden an unserer Strategie des Stockpickings festhalten.”

Nach Aussage des Börsenexperten haben Energie- und Minenwerte sowie Bankwerte im Laufe des Jahres 2016 eine “starke Performance” hingelegt.

Festhalten an bisheriger Strategie

Obwohl der “Dirk Müller Premium Aktien Fonds” von dieser Entwicklung kaum habe profitieren können, da er in diesen Sektoren “entweder nicht oder nur wenig vertreten” gewesen sei, plant Müller ein Festhalten an seiner bisherigen “Strategie des Stockpickings“.

Er geht davon aus, dass 2017 “wieder ein Jahr der Aktienselektion sein wird”, da die “Bewertungsdifferenzen der Sektoren, die im langfristigen historischen Vergleich in 2016 teilweise sehr hoch waren, durch die gute Performance der zurückgebliebenen Branchen stark abgebaut wurde.”

Nur der Bankensektor weise eine stärkere Unterbewertung auf, wobei angezweifelt werden müsse, ob diese Werte ihre “alte Ertragskraft von vor 2007” erreichen können.

Alles in allem steht das Jahr 2017 für Müller im Zeichen der Aktienselektion. Er erwartet mit dieser Strategie ein deutlich besseres Abschneiden seines Fonds als 2016.

Speziell aus Anlegersicht konzipiert

Der “Dirk Müller Premium Aktien Fonds” wurde am 17. April 2015 aufgelegt und ist nach Angaben des Fondsmanagements speziell aus Anlegersicht konzipiert.

Er folge den Grundprinzipien der Investmentgurus Warren Buffett und Benjamin Graham, in wirtschaftlich starke Unternehmen mit hervorragender Wettbewerbsposition, überwiegend in den USA und Europa, zu investieren.

Verwaltet wird der Fonds über Warburg Invest KAG ­‐ einer 100-prozentigen Tochter der Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO und der Vermögensverwaltung Focam AG aus Frankfurt. (nl)

Foto: Frank Seifert

3 Kommentare

  1. “doppelter Kommentar wurde gefunden”, es sieht so aus als ob du schon mal geschrieben hast. Was soll dieser Unsinn, ich hatte noch nie geschrieben. Vermutlich sind aber sehr viele der gleichen Meinung wie ich.

    Kommentar von Klaus Uschner — 27. September 2017 @ 09:27

  2. Ich lasse mich nicht mehr von Namen leiten wie Dirk Müller oder Max Otte. Ich hatte Börsenbriefe von ihnen und habe ihre Fonds beobachtet nachdem ich ihre Börsenbriefe gekündigt hatte. Diese Leute sind keine Hilfe für Börsenneulinge, sie sind eher ihr Untergang. Diese Leute verdienen kein Geld mit ihren Fonds, sie verdienen Geld mit untauglich Ratschlägen.

    Kommentar von Klaus Uschner — 27. September 2017 @ 09:24

  3. Hallo,
    ich bin seit 1996, also seit der T-Aktie (nicht für 103,50)gekauft), im Aktien bzw. Fond-Geschäft; habe in der Zeit mehrere Aktien bzw.Fonds,
    gekauft bzw. verkauft, meistens mit Gewinn, ab 05/2015 habe ich den Dirk Müller Premium Aktien Fond gekauft, detzeiot 9,05% Verlust, meine anderen Fonds DWS Deutschland bzw. DJE Substanz u.Dividende (J.Ehrhardt) habe in mehreren Jahren schöne Gewinne bisher abgeworfen, einen Vergleich möchte ich jetzt nicht herbeiführen und den Dirk Müller Fond komentieren,
    wie soll ich anfangen? Ein Fond braucht immer eine bestimmte Zeit sich zu entwickeln oder der große Dirk Müller mit der “Klappe” müsste er sich schon mit 40% (sh. DJE bzw DWS) entwickelt haben. Man kann nur abwarten und hoffen und auf die große Klappe weiter vertrauen, ich warte halt ab!!!
    mfg
    Helmut Gayer

    Kommentar von Helmut Gayer — 5. Januar 2017 @ 18:18

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kfz: Junge Fahrer sind offen für nutzungsabhängige Tarife

Die anhaltende Debatte um Gesundheits- und Umweltrisiken des Autofahrens verändert das Verbraucherverhalten: Immer mehr Deutsche zeigen Interesse an Angeboten, die eine reduzierte Autonutzung belohnen. 58 Prozent können sich unter Umständen sogar einen Komplettverzicht vorstellen. Elektroantrieb als umweltfreundliche Alternative zum Verbrennungsmotor können allerdings noch nicht vollends überzeugen. Dies zeigt die bevölkerungsrepräsentative Befragung Autotrends 2019 der Creditplus Bank AG.

mehr ...

Immobilien

Deutschland braucht die Wohnwende?

“Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens darüber, was uns und dem Staat das Wohnen wert ist”, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zum Auftakt der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. “Die aufgeheizten Debatten um Mietendeckel und Enteignungen sind ein Symptom für die Probleme in immer mehr Wohnungsmärkten.

mehr ...

Investmentfonds

China dominiert das Geschäft mit den Edelmarken

Die Chinesen haben sich als stärkste Macht im weltweiten Luxusgeschäft etabliert. Ihre enorme Kaufkraft beflügelt den Absatz von hochpreisigen Accessoires, Kosmetik, Schmuck oder Kleidung – und dies vor allem in ihrem Heimatland. Insgesamt stieg der weltweite Umsatz mit Luxuswaren 2018 um 6 Prozent auf 260 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr prognostiziert die internationale Managementberatung Bain & Company gemeinsam mit dem italienischen Luxusgüterverband Fondazione Altagamma im “Luxury Study 2019 Spring Update” ein Wachstum des globalen Luxusmarkts von 4 bis 6 Prozent. Währungsbereinigt wird der Umsatz auf 271 bis 276 Milliarden Euro zulegen.

mehr ...

Berater

Nullzinspolitik: Banken werden bei Digitalisierung ausgebremst

Nach dem Willen der EZB bleiben die Nullzinsen im Euroraum noch mindestens bis 2020 bestehen. Viele Banken stellt das vor ernsthafte Probleme. 80 Prozent der Institute sagen, dass die Zinsen steigen müssen, damit sie wieder Geld verdienen. Drei Viertel verlangen von der Politik, Banken besser zu schützen und mehr zu deregulieren. Das geht aus einer Umfrage der Software-Firma Camunda hervor. 102 Führungskräfte und Projektleiter wurden befragt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

Landesgesetz zur Mietpreisdeckelung verhindern Regelungen des Bundes

Das von der Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), vorgelegte Eckpunktepapier soll am 18. Juni 2019 vom Berliner Senat beschlossen werden und ein erster Gesetzesentwurf bereits Ende August vorliegen. Ein entsprechendes Gesetz könnte damit schon im Januar 2020 verkündet werden. Ein Gesetz in dieser Form wird einer umfassenden verfassungsrechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Ein Kommentar von Dr. Markus Boertz, Kanzlei bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

mehr ...