17. November 2017, 13:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ex-Bild-Herausgeber Kai Diekmann legt “Zukunftsfonds” auf

Kai Diekmann, der ehemalige Herausgeber und Chefredakteur der “Bild”-Zeitung hat gemeinsam mit dem bekannten Banker und Versicherungsmanager Leonhard Fischer einen Mischfonds aufgelegt. Dieser richtet sich vor allem an klassische Sparbuchanleger.

 in Ex-Bild-Herausgeber Kai Diekmann legt Zukunftsfonds auf

Kai Diekmann: “Wir wollen, dass Geld sparen wieder einfach ist und Spaß macht.”

Günstig und sicher soll er sein, der virtuelle Vermögensverwalter den Kai Diekmann gemeinsam mit Leonhard Fischer gründen wird. Der ehemalige Chefredakteur und Herausgeber der “Bild”-Zeitung will gemeinsam mit dem ehemaligen Vorstand der Dresdner Bank 20 Milliarden Euro von deutschen Kleinanlegern verwalten.

“Wir wollen, dass Sie von den Kapitalmärkten profitieren, ohne alles darüber wissen zu müssen. Wir wollen, dass Sie endlich sinnvoll sparen und Ihr Geld für sich arbeiten lassen. Und wir wollen, dass Geld sparen wieder einfach ist und Spaß macht”, steht auf der Website des Fonds: “Der-Zukunftsfonds.de”.

Vertrieb über digitale Kanäle

Der “Zukunftsfonds” wurde am 1. November aufgelegt und soll nach Angaben auf der Fonds-Website ab Frühjahr 2018 auch online zu beziehen sein. Laut Manager Magazin soll er vor allem über digitale Kanäle vertrieben werden, Fischer und Diekmann würden Kooperationsverträge mit mehreren Medienhäusern verhandeln.

Zudem solle der Vertrieb von einer unabhängigen Finanzwebsite unterstützt werden, die wiederum von “Storymachine” betrieben wird. Das Webcontent-Start-up hat Diekmann gemeinsam mit Philipp Jessen, Ex-Chef von “Stern.de” und dem Eventmanager Michael Mronz gegründet.

Total-Return-Ansatz

“Wir wollen klassische Sparbuchsparer ansprechen. Also Leute, die nur begrenzt Risiko eingehen möchten, aber nicht mehr mit null Prozent Zinsen abgespeist werden wollen”, sagten Fischer und Diekmann gegenüber dem “Manager Magazin”. Der “Zukunftsfonds” sei ein Mischfonds, der nach dem Total-Return-Ansatz verwaltet werde, die jährlichen Verwaltungskosten sollen bei 1,4 Prozent liegen. Gelenkt werden soll der Fonds von der Greiff Capital Management AG aus Freiburg. (kl)

Foto: Axel Springer/Reto Klar

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Deutlicher Rückgang der Fallzahlen beim Kfz-Diebstahl

Das Bundeslagebild “Kfz-Kriminalität 2018” zeigt einen deutlichen Rückgang der Zahl dauerhaft gestohlener Kraftfahrzeuge (Kfz) in Deutschland. Insgesamt 16.613 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Berichtsjahr 2018 entwendet. Wie sich der Trend entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Abwarten und Geld parken

Wirtschaftspolitische Spannungen wie der Handelskonflikt zwischen China und den USA, ein immer wahrscheinlicher werdender No-Deal-Brexit und Rezessionsängste schüren bei Anlegern Unsicherheit. Was tun mit dem Geld? Ein Kommentar von Volker Wohlfarth, Geschäftsführer bei der Crowdinvestment-Plattform zinsbaustein.de.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

“Dann ist es vorbei”: Finnland setzt Johnson Frist beim Brexit

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...