6. September 2017, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EZB-Bankenaufseherin: Gemeinsame Einlagensicherung in Europa überfällig

Danièle Nouy, die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism – SSM), hat sich im Rahmen einer Bankentagung in Frankfurt für die Einführung eines gemeinsamen Systems zum Schutz von Spargeldern in Europa ausgesprochen.

EZB-Bankenaufseherin: Gemeinsame Einlagensicherung in Europa überfällig

Danièle Nouy: “Banken werden inzwischen auf europäischer Ebene beaufsichtigt und abgewickelt, daher ist auch eine Einlagensicherung auf dieser Ebene sinnvoll.”

Europa braucht nach Ansicht der Europäischen Zentralbank (EZB) endlich ein grenzübergreifendes System zum Schutz von Spargeldern. Eine Einlagensicherung auf europäischer Ebene sei “überfällig”, sagte die Chefin der EZB-Bankenaufsicht, Danièle Nouy, bei einer Bankentagung am Mittwoch in Frankfurt.

“Banken werden inzwischen auf europäischer Ebene beaufsichtigt und abgewickelt, daher ist auch eine Einlagensicherung auf dieser Ebene sinnvoll. Das wäre ein weiterer Schritt hin zu einem effizienten, stabilen und wahrhaft europäischen Bankenmarkt”, sagte Nouy.

Widerstand aus Deutschland

Widerstände gegen eine gemeinsame europäische Einlagensicherung gibt es vor allem in Deutschland, wo es schon lange gut gefüllte Töpfe für den Notfall gibt. Banken und Sparkassen hierzulande befürchten, dass mit ihren Geldern Schieflagen von Instituten in anderen Staaten finanziert werden.

In Spanien und Italien mussten in den vergangenen Monaten mehrere Institute aufgefangen werden. (dpa-AFX)

Foto: picture alliance / Luo Huanhuan

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Altersarmut trifft vor allem Frauen 

Frauen trifft die Altersarmut immer stärker. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung steigt die Zahl der alleinstehenden 67-Jährigen, deren Einkommen nicht fürs Leben reicht, in den nächsten Jahren rasant an: Von gut 16 Prozent in 2016 auf knapp 30 Prozent in 2036.
 Was Frauen tun können, hat die Arag aufgelistet.

mehr ...

Immobilien

Umfrage: Fast die Hälfte der Mieter findet Nebenkosten zu hoch

Statistiken über Mietsteigerungen werden meist zur Entwicklung der Kaltmieten veröffentlicht. Die Wohnnebenkosten werden dabei in aller Regel ignoriert. Jedoch beziehen Mieter die Höhe der Nebenkosten mehrheitlich mit ein, wenn sie abschätzen, ob sie sich eine Mietwohnung leisten können: 82 Prozent der Mieter haben in der Umfrage angegeben, dass sie eher auf die Warmmiete statt auf die Kaltmiete achten würden, wenn sie eine neue Wohnung suchen würden. Die d.i.i. Gruppe hat eine repräsentative Umfrage zum Thema Mietnebenkosten bei dem Meinungsforschungsinstitut YouGov im Dezember 2019 in Auftrag gegeben.

mehr ...

Investmentfonds

Coronavirus drückt Dax ins Minus

Die Sorgen vor der weiteren Verbreitung des Coronavirus haben den Dax wieder fest im Griff. Der deutsche Leitindex sackte am Montag bis 12 Uhr um 2,28 Prozent auf 13.265 Punkte ab und entfernte sich damit wieder von der jüngst erreichten Rekordmarke von 13.640 Punkten.

mehr ...

Berater

Erbrecht: Fünf Irrtümer und wie Sie diese vermeiden

Rund um den Tod und das Erbe treten Fragen auf. Dazu gehören vermeintliche Sätze wie etwa: „Für die Beerdigung meines Vaters zahle ich keinen Cent“ oder „Meine enterbten Kinder bekommen nichts vom Nachlass“. Aufgrund dieser Irrtümer schließen viele Menschen gar keinen Erbvertrag ab und lassen die Planung nach dem eigenen Tod außen vor. Wie man besser vorgehen sollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT baut Geschäft mit Privatanlegern aus

Die BVT Unternehmensgruppe, München, konnte im vergangenen Jahr bei professionellen, semiprofessionellen und Privatanlegern insgesamt 146 Millionen Euro Eigenkapital platzieren. Einen Schwerpunkt bildete die Anlageklasse US-Immobilien, in der 2019 erstmals seit 10 Jahren auch wieder eine Beteiligungsmöglichkeit für Privatanleger angeboten wurde.

mehr ...

Recht

Begrenzt mobil: Elektromobilität in der Wohneigentumsgemeinschaft

Wer in der Wohneigentumsgemeinschaft (WEG) auf E-Mobilität setzen möchte, stößt auf eine Reihe von Hindernissen – menschlicher und technischer Natur. So manche Verwaltung winkt angesichts der Schwierigkeiten ab.

mehr ...