21. März 2017, 08:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gute Zeiten für Dividendenjäger

Die Aktionäre deutscher Börsenschwergewichte können sich in diesem Jahr auf eine Rekorddividende freuen. Nach Berechnungen der Beratungsunternehmens EY schütten die Dax-Konzerne voraussichtlich neun Prozent mehr an ihre Anteilseigner aus als im Vorjahr.

Bargeld-shutterstock 257167957-1 in Gute Zeiten für Dividendenjäger

Deutsche Unternehmen zahlen Rekordsumme als Dividenden aus.

Insgesamt 31,7 Milliarden Euro an Dividenden wollen die Dax-Konzerne unter ihren Aktionären verteilen. Der bisherige Höchstwert lag bei 29,8 Milliarden Euro im Jahr 2015. Der Studie zufolge wollen 23 Dax-Konzerne ihren Aktionären eine höhere Gewinnbeteiligung als im Vorjahr vorschlagen, bei 19 Unternehmen steigt die Ausschüttung sogar auf Rekordniveau.

Daimler zahlt am meisten aus

Größter Dividendenzahler ist erneut der Autokonzern Daimler, der wie im Vorjahr 3,48 Milliarden Euro ausschüttet. Der Versicherungskonzern Allianz kommt mit 3,46 Milliarden Euro auf den zweiten Platz. Gemessen an der Gewinnbeteiligung je Anteilsschein liegt nach EY-Angaben der Versicherungsriese Munich Re mit 8,60 Euro pro Aktie an der Spitze, gefolgt von der Allianz mit 7,60 Euro.

RWE und Commerzbank streichen Dividende

Deutlich weniger als im Vorjahr erhalten nach einem Milliardenverlust dagegen die Anteilseigner von Eon (minus 58 Prozent). Bei RWE gehen nach tiefroten Zahlen erneut die Stammaktionäre leer aus, die Vorzugsaktionäre bekommen eine Mini-Dividende von 0,13 Euro je Aktie. Die Commerzbank streicht nach einem Gewinneinbruch die Ausschüttung an ihre Anteilseigner. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...