Anzeige
5. April 2017, 12:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mandelbrot und Universal-Investment legen Momentum-Faktor-Fonds auf

Die beiden Investmentspezialisten Mandelbrot und Universal-Investment haben mit dem Fonds Mandelbrot Europe die gemeinsame Fondsfamilie ausgebaut. Die neue Strategie basiert auf einen direktionalen Long-only-Ansatz für europäische Aktien.

Aktiendepot in Mandelbrot und Universal-Investment legen Momentum-Faktor-Fonds auf

Universal-Investment legt zusammen mit Mandelbrot eine neue faktorbasierte Aktienstrategie auf.

Dieser neue, regelbasierte Ansatz nutzt dieselbe Investitionslogik wie der vor fast zwei Jahren erfolgreich aufgelegte Fonds Mandelbrot Market Neutral Germany und der Mandelbrot Market Neutral US Technology. Analog zur bestehenden Produktfamilie werden aus dem STOXX® 600 diejenigen Aktien ausgewählt, die das größte Wertsteigerungspotenzial bieten. “Beim Mandelbrot Europe setzen wir im Unterschied zu unseren beiden bestehenden Fonds auf ein direktionales Investment über den Momentum-Effekt, also die systematische Suche nach Titeln, die von steigenden Märkten überproportional profitieren sollten”, so Dr. Wilhelm Berghorn, Geschäftsführer von Mandelbrot Asset Management. Dieser Ansatz eigne sich insbesondere zur Strategie-Diversifikation, speziell für Value-Strategien. Hintergrund sind die in der Literatur bekannten stark gegenläufigen Überrenditen beider Ansätzen.

Konzentration auf kleines Universum

“Während bekannte Momentum-Faktor-Strategien möglichst marktbreit agieren, fokussieren wir uns auf ein Portfolio aus rund 30 Aktien aus dem Universum des STOXX® 600″, so Dr. Berghorn weiter. Kombiniert mit der innovativen Investitionslogik soll dies wesentlich stärkere Überrenditen aus dem Momentum-Effekt ermöglichen. “Wie stark dieser Effekt genutzt werden kann, hat sich seit Auflage der Strategie vor anderthalb Jahren in unserer Vermögensverwaltung gezeigt”, so Marcel van Leeuwen von der Deutschen Wertpapiertreuhand, die auch als Haftungsdach des Fonds fungiert. “Während klassische Momentum-Faktoren Überrenditen im niedrigen einstelligen Bereich erzielen konnten, zeigte die Mandelbrot-Strategie wesentlich stärkere Ergebnisse”, so van Leeuwen weiter.

Als Grundlage des Investmentansatzes dienen neueste Erkenntnisse zum Momentum-Effekt, der durch moderne Analyseverfahren auf eine Vision des Mathematikers Benoît Mandelbrot zurückgeführt werden konnte. Das nach ihm benannte Mandelbrot-Marktmodell liefert einen Erklärungsansatz für diesen Effekt und stützt seine Theorie fraktaler Märkte.

Anhaltend hohe Nachfrage nach Faktor-Ansätzen

Immer mehr Investoren bevorzugen Faktor-Investments, da diese eine Investment-Stil-Diversifikation erlauben und auch die Vorgehensweise im Investitionsprozess vollständig transparent ist. Investoren mit Markt-Exposure und Fokus auf Faktor-Strategien bekommen in diesem Kontext mit dem Fonds Mandelbrot Europe einen wesentlichen Momentum-Baustein. “Es ist bekannt, dass die Überrenditen aus den verschiedenen Faktoren untereinander wenig, beziehungsweise im Falle von Momentum- und Value-Ansätzen sogar stark antikorreliert sind, so dass sich aus einem gezielten Faktor-Portfolio erhebliche Diversifikations-Effekte ergeben”, so Dr. Berghorn. Der Momentum-Faktor ist dabei ein äußerst wichtiger Baustein, erlaubt er doch vergleichsweise hohe Überrenditen bei nur leicht erhöhter Volatilität im Vergleich zu reinen Marktinvestments. (tr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Umbauten am Haus: Anpassung der Police nicht vergessen

Wer am eigenen Heim Umbauten vornimmt, sollte an die Konsequenzen für die Wohngebäudeversicherung denken. Ansonsten könnte es im Schadensfall böse Überraschungen geben. Die Gothaer gibt Tipps, worauf Immobilieneigentümer achten sollten.

mehr ...

Investmentfonds

Wer die Finanzmärkte verstehen will, muss politisch denken

In den Print- und TV-Medien wird dramatisch mit viel Blut, Schweiß und Tränen gearbeitet. Man weiß natürlich, dass sich schlechte Nachrichten immer besser als gute verkaufen. Sie sorgen für Klicks und Quoten und locken Werbepartner an wie Licht die Mücken. Theoretisch bieten auch Kriegsangst, Zollangst und Zinsangst beste Drehbücher für den Zusammenbruch an den Finanzmärkten. Tatsächlich werden sie von nach Aufmerksamkeit heischenden Dramaturgen liebend gern benutzt. Aber sind sie in der Praxis wirklich untergangstauglich? Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia gibt weiteren Publikumsfonds in den Vertrieb

Die Patrizia GrundInvest hat den Vertrieb ihres siebten Publikumsfonds gestartet. Er investiert in einer deutschen Tourismusregion. Zudem kündigt das Unternehmen vier weitere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger noch für dieses Jahr an.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...