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11. Mai 2017, 08:00
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UBS senkt Kosten für ETF

UBS Asset Management hat die Gesamtkosten für einen ihrer ETFs gesenkt, weil sich das Fondsvolumen fast vervierfacht hat. Interesse am ETF haben besonders Anleger, die sich gegen einen Inflationsanstieg in den USA absichern wollen.

ETF-ETFs in UBS senkt Kosten für ETF

ETFs zählen derzeit zu den am stärksten nachgefragten Fondsanlagen.

Die Senkung der Total Expense Ratio (TER) betrifft den UBS ETF (LU) Barclays Tips 1-10 Ucits ETF.

Die niedrigeren Gebühren gelten seit dem 1. April 2017. Durch diese Maßnahme verringert sich die TER für die nicht währungsgesicherte Anteilsklasse von 0,20 auf 0,15 Prozent, jene für die währungsgesicherten Anteilsklassen von 0,25 auf 0,20 Prozent.

Der Grund für die Gebührensenkung ist der deutliche Anstieg des verwalteten Vermögens in dem ETF und der sich daraus ergebenden Skaleneffekte. Der im September 2016 aufgelegte UBS ETF Barclays Tips 1-10 Ucits ETF hat seit Jahresbeginn Mittelzuflüsse in Höhe von 470 Millionen US-Dollar verzeichnet, sodass sich das Gesamtvermögen nun auf über 600 Millionen US-Dollar beläuft, teilt UBS mit.

Von Dollar finanzierten Anlagen profitieren

Interesse am ETF haben besonders Anleger, die sich gegen einen Inflationsanstieg in den USA absichern wollen, der nach Donald Trumps Wahlsieg und aufgrund des mit ihm möglicherweise verbundenen politischen Kurswechsels zunehmend erwartet wird. Der ETF bietet ein transparentes, strukturiertes Engagement in einer Benchmark für US-amerikanische Treasury Inflation-Protected Securities (TIPS) mit kurzer Duration. Mit der währungsgesicherten Variante können Anleger zudem an US-Dollar-finanzierten Anlagen partizipieren und zugleich den Effekt ungünstiger Wechselkursschwankungen mildern.

“Belege für zunehmenden Inflationsdruck”

Angesprochen auf den Erfolg des ETF erklärte Dag Rodewald, Head Passive & ETF Specialist Sales Deutschland & Österreich: “Nach einer längeren Niedrigzinsphase sind an den Märkten vermehrt Belege für einen zunehmenden Inflationsdruck zu erkennen, insbesondere in den USA. Dieses innovative festverzinsliche Produkt bietet unseren Kunden Zugang zu einer Anlageklasse, die die reale Rendite gewährleistet und somit die langfristige Kaufkraft sichert.“ UBS Asset Management erweitere das Angebot an festverzinslichen ETFs stetig und biete Lösungen, die den Bedürfnissen der Kunden gerecht würden. „Festverzinsliche Anlagen sind ein Wachstumsbereich für den Markt der passiven Anlagen und der ETFs”, so Rodewald. (fm)

Foto: Shutterstock

 

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