19. Januar 2018, 08:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schwung von 2017 wirkt auch in 2018

Das globale Wirtschaftswachstum setzt sich 2018 fort. Auch wenn die Geldpolitik der großen Notenbanken weniger expansiv wird. Davon ist T. Rowe Price überzeugt, der Ausblick des Assetmanagers geht auf die verschiedenen Regionen ein und nennt Gründe für den Aufschwung.

Geld-wachstum-wirtschaft-shutterstock 530884792 in Schwung von 2017 wirkt auch in 2018

Gute Nachrichten für Anleger: Der globale Aufschwung setzt sich 2018 nach Ansicht von T. Rowe Price fort.

Die Konjunktur hat sich 2017 in allen großen Volkswirtschaften deutlich positiv entwickelt. Damit hält der globale Aufschwung bereits seit einem Jahrzehnt an. Laut T. Rowe Price haben im vergangenen Jahr besonders die Wirtschaften in rohstoffexportierenden Ländern wie Brasilien, Mexiko und Russland geboomt.

Schwung aus 2017 für 2018

“Auch wenn wir für 2018 ein moderateres Wachstum erwarten, gehen wir davon aus, dass der Schwung aus 2017 mit ins neue Jahr genommen wird”, sagt Nikolaj Schmidt, Chief International Economist bei T. Rowe Price.

Einen großen Anteil am globalen Aufschwung habe die überraschend starke Wirtschaft in China gehabt. Hinzu seien hohe Investitionen gekommen, insbesondere im Energie- und Metallsektor – nicht nur in den Schwellenländern, sondern auch in den USA und in Deutschland sowie in anderen wichtigen Industriestaaten. “Der Welthandel hat ebenso wie die Investitionen an Fahrt aufgenommen, was darauf hindeutet, dass das globale Wachstum auf einem breiten Fundament steht”, sagt Schmidt.

Besonders ermutigend sei der Aufschwung in Europa, das stabiler und weniger anfällig für Ungleichgewichte geworden sei. Die Arbeitslosigkeit würde sinken und die Einkommen steigen, was auch zu mehr Konsum führe.

Weniger Wachstum in China

“Für China erwarten wir 2018 eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Zugleich sind wir optimistisch, dass Peking das Niveau aufrecht erhält, so dass Handelspartner nicht in Bedrängnis geraten”, so Schmidt. Darüber hinaus hätten es die Verantwortlichen im Reich der Mitte verstanden, die Regulierung im Finanzsektor zu verschärfen, ohne das Kreditwachstum in der Realwirtschaft abzuwürgen.

Seite zwei: Das Ende der expansiven Geldpolitik?

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Interne Qualitätsoffensive bei FiNUM.Finanzhaus

Bereits vor mehr als fünf Jahren der ging Finanzvertrieb FiNUM.Finanzhaus an den Start. Die Tochter der JDC Group AG bringt ihre Berater in der internen Wissensschmiede FiNUM.Akademie auf den neuesten Stand hinsichtlich Anlage- und Vorsorgeprodukte sowie regulatorischer Erfordernisse.

mehr ...

Immobilien

Wann für das selbstgenutzte Familienheim keine Erbschaftssteuer anfällt

Kinder können das Familienheim steuerfrei erben, wenn sie innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall selbst einziehen. Nur in besonders gelagerten Fällen kann dieser Zeitraum verlängert werden, entschied der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 28.5.2019.

mehr ...

Investmentfonds

Nervenkrieg um den Brexit geht weiter

Das Brexit-Drama geht abermals in die Verlängerung. Das britische Unterhaus verschob am Samstag die Entscheidung über das neue EU-Austrittsabkommen und fügte damit Premierminister Boris Johnson eine weitere empfindliche Niederlage zu. Nun ist Johnson eigentlich gesetzlich verpflichtet, bei der Europäischen Union eine Verschiebung des für 31. Oktober geplanten EU-Austritts zu beantragen. Und trotzdem will Johnson versuchen, den Termin noch zu halten.

mehr ...

Berater

Mehr Power für den Finanzvertrieb

Mit einer neuen IT-Lösung will die Inveda.net GmbH das Redaktionssystem mit dem Maklerportal vereinen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer

Der Bundestag hat am Freitag nach langem Ringen mit den Ländern Neuregelungen bei der Grundsteuer verabschiedet. Das Parlament stimmte außerdem einer Änderung des Grundgesetzes zu, damit Länder eigene Regelungen entwickeln können.

mehr ...

Recht

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...