Crowdinvesting gute Alternative zu Bankkrediten

Dass aktuell erst ein Prozent der von Deloitte Befragten ein Crowdinvesting vorgenommen hat, kommt Bartussek von Finnest bekannt vor: „Wie gut die digitale Finanzierung, wie zum Beispiel Crowdinvesting, heute schon eingesetzt wird, wissen viele Geschäftsführer und Finanzverantwortliche einfach noch nicht. Bislang ist das Engagement in diesem sehr innovativen Bereich auf die Vorreiter der Branche beschränkt. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.“ Dennoch sieht laut Deloitte-Studie immerhin knapp ein Drittel der Unternehmer Crowdinvesting als Option für zukünftige Finanzierungen. „Wenn wir uns vor Augen führen, dass erst ein Prozent der Unternehmer Erfahrungen mit Crowdinvesting gemacht hat, aber 31 Prozent davon ausgehen, dass es künftig eine wichtige Rolle spielen wird, kann man sich das Potenzial dieses Segments gut ausmalen – es wird sich vervielfachen.“

Positive Bewertung in Sachen Transparenz

Potenzial schaffen vor allem auch die Aspekte, in denen Crowdinvesting nach Ansicht der Befragten gegenüber dem klassischen Bankkredit von Vorteil ist. So wird Crowdinvesting in der Deloitte-Studie vor allem in Bezug auf die Transparenz sowie auf den persönlichen Kontakt positiv bewertet. „Online-Finanzierungen – wenn sie richtig gemacht sind – stärken nicht nur die Bilanzstruktur, sondern auch das Verhältnis zwischen Unternehmen und Kunde – weil dieser zum Investor werden und direkt am Erfolg der Firma teilhaben kann“, weiß auch Bartussek. Die Mehrheit der im Rahmen der Finnest-Studie befragten Unternehmer bestätigt dies: 78 Prozent der Geschäftsführer und Finanzverantwortlichen mittelständischer Unternehmen erkennen in Online-Finanzierungen wirksame Marketing-Effekte.

Seite drei: Erstklassiges Kundenbindungs-Tool

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