22. Oktober 2018, 12:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutschland sorgt vor: Wo ist die “Sparwut” am größten?

Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase sind die Deutschen weiterhin emsige Sparer. Laut einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank bilden 76 Prozent der Bundesbürger Rücklagen. 46 Prozent der Befragten gehen dabei sehr diszipliniert vor und legen jeden Monat Geld beiseite.

Deutschland sorgt vor: Wo ist die Sparwut am größten?

Auch wenn die Deutschen wieder mehr sparen, die Rendite rückt dabei nicht in den Vordergrund.

Im vergangenen Jahr gaben nur knapp 38 Prozent an, monatlich zu sparen. In welchem Bundesland wird am meisten Geld auf die hohe Kante gelegt?

Der Sparwille der Deutschen ist zwar ungebrochen, die Rendite steht für sie dabei aber offenbar nicht im Vordergrund. Die meisten Sparer setzen nach wie vor auf niedrigverzinste Anlagen wie Girokonto (43 Prozent) und Sparkonto (36 Prozent), anstatt ihre Rücklagen renditeorientiert anzulegen. Knapp jeder vierte Deutsche (24 Prozent) bringt seine Ersparnisse gar nicht mehr zur Bank, sondern füttert damit zuhause das Sparschwein. Diese konservativen Sparvorlieben bleiben nicht ohne Folgen: Denn bei einer Inflationsrate von aktuell zwei Prozent verlieren die mühsam gebildeten Rücklagen kontinuierlich an Wert. Immerhin knapp jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) bemüht sich zumindest um einen Inflationsausgleich und legt das Ersparte bevorzugt in Wertpapieren an.

Der Norden mit dem höchsten Zuwachs beim Sparguthaben

Schleswig-Holstein mit größtem Zuwachs bei Sparguthaben 
Angesichts des anhaltenden Spareifers der Deutschen ist es nicht weiter verwunderlich, dass die durchschnittlichen Sparguthaben der Deutschen im vergangenen Jahr in allen Bundesländern stiegen. Wie aktuelle Berechnungen des 
Postbank Research zeigen, legten die Deutschen im Schnitt 951 Euro im Jahr pro Kopf zurück. Spitzenreiter waren 2017 die Schleswig-Holsteiner, die es auch 2016 und 2015 schon aufs Treppchen geschafft hatten. Sie erhöhten ihr Sparguthaben durchschnittlich um 2.061 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Die Silbermedaille konnten sich die Berliner mit einem Zuwachs von 1.799 Euro sichern, Bronze geht an die Menschen in Hessen, bei denen die Einlagen um 1.639 Euro stiegen. Die hinteren Plätze im Sparvergleich belegten auch im vergangenen Jahr wieder die ostdeutschen Bundesländer. Einzige Ausnahme: Auf dem vorletzten Platz landeten die Hamburger mit einem Anstieg von nur 387 Euro. Bei den letztplatzierten Sachsen wuchsen die Einlagen nur um 275 Euro.

Seite zwei: Wer die “Schwaben” unter den deutschen Sparern sind

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Deutlicher Rückgang der Fallzahlen beim Kfz-Diebstahl

Das Bundeslagebild “Kfz-Kriminalität 2018” zeigt einen deutlichen Rückgang der Zahl dauerhaft gestohlener Kraftfahrzeuge (Kfz) in Deutschland. Insgesamt 16.613 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Berichtsjahr 2018 entwendet. Wie sich der Trend entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Abwarten und Geld parken

Wirtschaftspolitische Spannungen wie der Handelskonflikt zwischen China und den USA, ein immer wahrscheinlicher werdender No-Deal-Brexit und Rezessionsängste schüren bei Anlegern Unsicherheit. Was tun mit dem Geld? Ein Kommentar von Volker Wohlfarth, Geschäftsführer bei der Crowdinvestment-Plattform zinsbaustein.de.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

“Dann ist es vorbei”: Finnland setzt Johnson Frist beim Brexit

Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne hat dem britischen Premierminister Boris Johnson eine Frist bis zum Monatsende gesetzt, um Änderungswünsche am Brexit-Abkommen einzureichen.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...