18. Oktober 2018, 11:59
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Drei Mythen über Millennials und Finanzen

Millennials kommunizieren lieber digital und sind selbstbewusst sowie anspruchsvoll. Ob diese Eigenschaften auch auf ihren Umgang mit Finanzen zutreffen, hat eine Umfrage untersucht, die sieben Mythen über Millennials und das Investieren die Realität gegenübergestellt hat.  Drei der Gegensätze stellen wir hier vor:

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Auch Millennials bevorzugen in Finanzfragen den persönlichen Kontakt zu ihrem Berater.

Geht es um Finanzen, sind Millennials anders eingestellt, als man es von ihnen erwarten würde. Das ist ein Ergebnis der Studie “Uncertain Futures: 7 Myths about Millennials and Investing” im Auftrag des CFA Institute und der Finra Investor Eduction Foundation.

Die Studie vergleicht die Angaben von US-amerikanischen Millennials ohne investiertes Vermögen mit solchen, die ausschließlich in einen Rentenplan einzahlen und solchen, die ihr Geld auch anderweitig angelegt haben. Darüber hinaus wird auch verglichen, wie sich die Einstellungen von Privatanlegern der Millennial-, Gen X- und Babyboomer-Generationen unterscheiden.

Mythos: Millennials haben hoch gesteckte finanzielle Ziele

Entgegen dem gängigen Glauben, dass die Millennial-Generation möglichst früh in Rente gehen und ein komfortables Leben haben möchte, gehen die meisten Befragten Millennials vom üblichen Rentenalter aus. Ihre Sparziele sind mehrheitlich moderat und vergleichbar mit denen der Vorgänger-Generationen, auch sie wollen “für einen gesicherten Ruhestand vorsorgen”.

Mythos: Geringes Einkommen und Schulden sind die größten Hürden für die Vermögensplanung

Obwohl ein geringes Einkommen und Schulden die Geldanlage erschweren, sind sie nicht die einzige Hürden. 39 Prozent derer, die kein Geld angelegt haben, geben an, dass ihnen das Wissen dazu fehlt. “In Deutschland, wo Studienkredite weniger verbreitet sind, dürfte dieser Aspekt eine noch größere Bedeutung haben”, ergänzt Susan Spinner, Geschäftsführende Vorsitzende der CFA Society Germany.

Seite zwei: Mythos drei + Wer beeinflusst Millennials wirklich?

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