Anzeige
12. März 2018, 08:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Interesse der Deutschen an Aktien steigt wieder

Die Zahl der Aktionäre steigt, besonders jüngere Menschen investieren wieder stärker in Aktien. Doch noch immer legen zwei Drittel der Deutschen weder direkt noch indirekt in den Aktienmarkt an. Woran liegt das?

Boerse-casino-gewinn-geld-verlust-spiel-shutterstock 165927365 in Interesse der Deutschen an Aktien steigt wieder

Viele Deutsche befürchten, dass eine Anlage in Aktien sehr spekulativ ist.

Die Aktie kommt zurück in die Portfolios der Deutschen: Mittlerweile sind 30 Prozent direkt oder indirekt darin investiert. Dies sind Ergebnisse der Studie “Aktienkultur in Deutschland”, für die 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren im Auftrag der Aktion pro Aktie, eine Aktion mehrerer Direktbanken, befragt wurden.

Die Zahl der in Aktien investierten Deutschen sei gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozentpunkte gestiegen. Vor allem jüngere Anleger hätten ihren Aktienanteil gegenüber dem Vorjahr erhöht: Bei den 25- bis 34-Jährigen stieg der Aktienanteil im Portfolio von 19 auf 33 Prozent.

Angst vor Verlusten

Dennoch würden viele Deutsche nach wie vor Wertpapiere meiden. Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes hätten im vergangenen Jahr zwar 42 Prozent der Befragten über eine Investition in Aktien nachgedacht, aber lediglich elf Prozent hätten angelegt.

Vor allem ehemalige Wertpapierbesitzer würden  zögern, erneut Aktien zu kaufen. Von einem Kauf hielt in erster Linie die Angst ab, Geld zu verlieren oder die falschen Aktien auszuwählen.Aber auch fehlendes Kapital sei ein Grund.

Und noch immer gibt es Vorurteile über Aktien, die Anleger auch skeptischer machen. Für 48 Prozent der Befragten würden Aktien Spekulationsobjekt sein, 14 Prozent würden sie als Zockerpapier sehen. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Roland bringt neues Rechtsschutz-Produkt

Roland Rechtsschutz hat ein neues Produkt für die telefonische Rechtsberatung, Mediation und Konfliktlösungsunterstützung entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

Überraschend guter Start für UBS

Die Großbank UBS hat zu Jahresbeginn mehr verdient als erwartet. Das lag unter anderem an der Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump. Doch das Management der Bank warnte vor überzogenen Erwartungen an das restliche Jahr.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank überweist 28 Milliarden Euro aus Versehen

Bei der Deutschen Bank knirscht es derzeit nicht nur in der Vorstandsetage. Im täglichen Geschäft hat das größte deutsche Geldhaus vor Ostern aus Versehen 28 Milliarden Euro überwiesen, wie ein Unternehmenssprecher am Freitag in Frankfurt bestätigte – das ist mehr als die gesamte Bank derzeit an der Börse wert ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: War es wirklich eine Sachwertanlage?

Der erste Bericht der Insolvenzverwalter der drei insolventen Unternehmen der P&R-Gruppe wirft einige grundlegende Fragen auf. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...