4. Dezember 2018, 11:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Kein positiver Impuls für Gold zu erwarten”

Gold verharrt in der Baisse, ein Aufschwung ist unwahrscheinlich. Dennoch könnte es in den nächsten Monaten ins Portfolio gehören. Ebenso schwach waren die letzten Wochen für den Ölmarkt. Steht eine Rezession bevor?

Oel-brent-gold-shutterstock 441099742 in Kein positiver Impuls für Gold zu erwarten

Die sinkenden Öl- und Goldpreise im November haben Anleger belastet, die ihr Portfolio mit Rohstoffen abgesichert haben.

Gold bleibt in seinem Abwärtstrend gefangen und notierte Ende November bei 1.218 US-Dollar pro Feinunze, das entspricht einem Minus von 1,3 Prozent. Noch stärker verlor Silber (3,8 Prozent) und schloss mit 14,18 US-Dollar.

Bei Gold kein Aufwärtstrend zu erkennen

“Es bleibt dabei, dass bei Gold kein Aufwärtstrend zu erkennen ist. Weder von der Silberpreisentwicklung noch von den Minenaktien gehen entsprechende Signale aus. Da die Inflationsraten angesichts des aktuellen Ölpreisverfallsnicht weiter zulegen dürften, ist auch von dieser Seite vorläufig kein positiver Impuls für Gold zu erwarten”, sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer von Stabilitas.

“Wie auch die Edelmetalle bleiben die Minensektoraktien in einer Baisse gefangen”, sagt Siegel. “Sollte sich die globale Wirtschaft in Richtung Rezession entwickeln, könnte Gold allerdings im Gegensatz zu Aktienanlagen wieder zu einer interessanten Anlagealternative werden.”

Ölpreis kündigt schwächelnde Konjunktur an

Brent-Öl habe ebenso einen sehr schwachen Monat erlebt. Innerhalb von nur zwei Monaten sei der Ölpreis rund 31 Prozent gesunken, von einem Mehrjahreshoch auf ein Jahrestief. Mit einem Schlusskurs von 50,93 US-Dollar pro Barrel nähert sich der Preis der psychologisch wichtigen Marke von 50 US-Dollar.

“Ein so drastischer Einbruch deutet auf eine schwächelnde Konjunkturentwicklung hin. Die globale Nachfrage nach Öl tendiert offenbar nach unten”, so Siegel abschließend.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Welche Versicherungsverträge besonders gefährdet sind

Fast jeder vierte Bundesbürger hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als vor der Corona-Pandemie. Zugleich zeigen sich viele Verbraucher sparaktiver als vor der Krise – allen voran jüngere Menschen. Das hat Folgen, auch für Versicherungsverträge. Welche Policen besonders gefährdet sind.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...

Berater

Trägt ein Erbe alle finanziellen Risiken?

Kann der Erbe einen Pflichtteilsanspruch wegen einer strittigen Forderung noch nicht abschließend beziffern, muss er den Pflichtteilsanspruch trotzdem ausgleichen. Das Risiko, einen überzahlten Betrag nicht mehr zurückfordern zu können, trägt der Erbe, entschied das OLG Koblenz in seinem Beschluss vom 14.8.2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...