29. Oktober 2018, 12:08
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Ruhe vor dem Sturm an den Bitcoin-Märkten?

Der Kryptomarkt hat sich zuletzt beruhigt. Doch voraussichtlich nur vorübergehend, denn die Krypto-Märkte erwarten wichtige Entwicklungen und Neuerungen in den nächsten Wochen. Dazu zählen neue Genehmigungen und Sicherheitslösungen.

Bitcoin-chart-kurse-shutterstock 1018654609 in Ruhe vor dem Sturm an den Bitcoin-Märkten?

Die Kurse von Kryptowährungen schwanken stark. Das bedeutet auch, dass Anleger von sprunghaft steigenden Kursen profitieren können.

Die Volatilität an den Krypto-Märkten sinkt. Der Bitcoin-Kurs bewegte sich so wenig wie seit 17 Monaten nicht mehr. “Das zeigt zwei Dinge: Der eine ganze Weile anhaltende Rückgang bei den Kryptowährungen ist auf breiter Front gebremst und der Markt reift”, sagt Leonard Zobel, Geschäftsführer des auf Kryptowährungen spezialisierten Unternehmens Next Block aus Berlin.

Selbst beim Settlement der Bitcoin-Futures an der CBOE am vergangenen Freitag, sei der Bitcoin-Kurs nicht nennenswert ausgeschlagen. Das mag daran liegen, dass laut Next Block diese Woche  – gerüchteweise – einige Themen anstehen, die vor allem den Bitcoin wieder stärker in schwanken lassen könnten.

Neue Bitcoin-Futures

So sei es möglich, dass die Aufsichtsbehörde die Bakkt Bitcoin-Futures genehmige. Bakkt ist eine Tochter der ICE, die auch die New York Stock Exchange (NYSE) besitzt und betreibt. Bakkt ist die Krypto-Schwester der NYSE und werde deshalb vom Start weg ernst genommen werden. Der Handel mit den Bitcoin-Futures könnte schon am 6. Dezember beginnen, das wäre ein überraschend schneller Start.

Interessant sei vor allem die Konstruktion der Futures: Das Settlement soll in Bitcoin stattfinden. Das würde bedeuten, dass die Akteure die notwendigen Bitcoin tatsächlich besitzen oder sich rechtzeitig besorgen müssten. Damit würden Bitcoin vom Markt genommen – ein knapperes Angebot treffe dann auf eine gleiche oder wachsende Nachfrage, ein bullishes Signal für die Preise.

Mehr Sicherheit für Anleger

Eine weitere gute Nachricht kam aus einer ungewöhnlichen Ecke: Die englische Sicherheitsfirma G4S, ein großer Anbieter von Wertdiensten und Geldtransport, will eine Crypto-Custody-Lösung anbieten. Damit könnte vor allem für institutionelle Anleger der Einstieg in den Markt erleichtert werden, war die sichere Verwahrung der Kryptos doch immer noch eine hohe Hürde.

Foto: Shutterstock

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