Bafin: Marktmanipulation bei Wirecard-Crash?

Nach dem dramatischen Kurseinbruch der Aktien des Münchner Dax-Neulings Wirecard prüft die Finanzaufsicht Bafin eine mögliche kriminelle Aktion von Spekulanten. Rätselhafte Kursausschläge gab es in den vergangenen Jahren immer wieder.

Wirecard hatte im vergangenen Jahr die Commerzbank im Dax-Index der 30 wertvollsten deutschen Unternehmen abgelöst.

„Wir werden den Sachverhalt von gestern daraufhin untersuchen, ob es sich hierbei um eine mögliche Marktmanipulation gehandelt haben könnte“, teilte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag in Frankfurt mit.

Die Wirecard-Papiere hatten am Mittwoch nach einem negativen Zeitungsbericht zeitweilig über ein Viertel ihres Wertes verloren, am Tagesende stand ein Wertverlust von 13 Prozent.

Kooperation mit Apple und Google

Derartige Kursrutsche sind bei Dax-Unternehmen ungewöhnlich, in solchen Fällen überprüft die Bafin das routinemäßig.

Wirecard hatte im vergangenen Jahr die Commerzbank im Dax-Index der 30 wertvollsten deutschen Unternehmen abgelöst. Das Unternehmen verdient sein Geld mit elektronischen Zahldienstleistungen – Wirecard kooperiert unter anderem mit Apple und Google.

Seite zwei: Betrugsvorwürfe gegen Mitarbeiter

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