17. Januar 2019, 12:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BVI: Studie bestätigt Kostentransparenz bei Fonds

Der deutsche Fondsverband BVI bewertet die jüngste ESMA-Studie zu Kosten und Wertentwicklung von Finanzprodukten für Privatanleger positiv.

BVI: Studie bestätigt Kostentransparenz bei Fonds

Thomas Richter, BVI: “Studie ist Beleg für die hohe Kosten- und Leistungstransparenz von Fonds.”

“Die Studie der ESMA ist ein Beleg für die hohe Kosten- und Leistungstransparenz von Fonds”, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI. “Erst die umfangreiche Datenlage konnte eine so detailreiche Studie ermöglichen. Sie ist nun eine gute Basis für den beabsichtigten EU-weiten Vergleich von Anlageprodukten.” Was jetzt noch fehle, seien methodisch gleichwertige Studien zu Kosten und Leistungen von Konkurrenzprodukten. Das gelte vor allem für Untersuchungen der Versicherungsaufsicht EIOPA zu kapitalbildenden Versicherungen.

Deutsche Fondsgebühren auf EU-Niveau

Laut der ESMA-Studie liegen die Gebühren von Publikumsfonds in Deutschland in nahezu allen Fondskategorien unter oder nahe dem EU-Durchschnitt. Das deckt sich mit den Ergebnissen früherer BVI-Untersuchungen zu Fondskosten. Darüber hinaus analysierte die ESMA auch die Wertentwicklung von Fonds: Demnach konnten Anleger hierzulande mit Aktienfonds nach Abzug der Kosten über zehn Jahre (2007 bis 2017) eine durchschnittliche Rendite von 5,85 Prozent jährlich erzielen, bei Rentenfonds waren es 3,30 Prozent pro Jahr.

Die EU-Kommission hatte die europäischen Aufsichtsbehörden ESMA, EBA und EIOPA (ESAs) im Oktober 2017 beauftragt, jährlich die Kosten und Wertentwicklung von Anlageprodukten für Privatanleger zu untersuchen, um einen EU-weiten Vergleich zu ermöglichen. Der Auftrag steht im Zusammenhang mit dem Ziel der Kapitalmarktunion, Privatanleger mittels höherer Kosten- und Leistungstransparenz stärker am Kapitalmarkt zu beteiligen. (fm)

Foto: BVI

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Swiss Re: Naturkatastrophen auch für den Gewinn desaströs

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat 2018 wegen Naturkatastrophen erneut einen Milliardengewinn verfehlt. Trotzdem können sich die Aktionäre über eine deutlich höhere Dividende freuen.

mehr ...

Immobilien

Bausparen: “Trend zur Zinssicherung verstärkt sich”

Bausparen liegt wieder voll im Trend. Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse, sprach mit Cash. über die Folgen eines Endes der Niedrigzinsphase und die Gründe für das Bausparen sowie die Trends in den kommenden Monaten.

mehr ...

Investmentfonds

Bringt Apple 2019 eine Kreditkarte?

In 2018 gab es erste Diskussionen über eine Kreditkarte, die Apple gemeinsam mit der Investmentbank Goldman Sachs an den Markt bringen könnte. Nun verdichten sich Meldungen, wonach eine erste Testphase für eine solche Kreditkarte kurz bevorstehe.

mehr ...

Berater

Shit happens: Verbraucherzentrale Bremen meldet Insolvenz an

Die Verbraucherzentrale Bremen hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung eingereicht. So will sich der gemeinnützige Verein wirtschaftlich neu aufstellen, nachdem zu wenig Geld für Betriebsrenten zurückgelegt wurde.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vier RWB-Fonds kündigen weitere Auszahlungen an

In den kommenden Monaten schütten erneut vier Private-Equity-Dachfonds der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG Geld an ihre Investoren aus. Auch die Summe der Auszahlungen der RWB-Fonds im Jahr 2018 ist beachtlich.

mehr ...

Recht

Urteil: Nicht angeleinte Hunde können für Halter teuer werden

Hundehalter müssen nicht nur Schäden ersetzen, die ihr nicht angeleinter Hund anrichtet. Zu diesem Thema weist die Württembergische Versicherung nun auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (1 U 599/18) hin.

mehr ...