4. April 2019, 13:42
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Investitionschance Cyberkriminalität

Je mehr Unternehmen ihre Geschäftsmodelle und Arbeitsabläufe digitalisieren, desto größer wird die Angriffsfläche für Cyberkriminalität. Cybersicherheit wird dadurch zum Wachstumsmarkt, den Investoren nutzen können. Gastbeitrag von Guy de Blonay, Jupiter.

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Der Hackerangriff auf Bayer ist nur ein Beispiel für die zunehmende Cyberkriminalität. Die durchschnittlichen Kosten für betroffene Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren um über 60 Prozent zugenommen. Cybersicherheit wird dadurch zum  Wachstumsmarkt.

Die Digitalisierung hat für Banken und ihre Kunden viele Vorteile, da sie von großen Datenmengen, Künstlicher Intelligenz und Blockchain über kontaktlose Zahlungen bis hin zu Mobile Finance alles ermöglicht. Das hat aber einen erheblichen Nachteil: das schnelle Wachstum der Cyberkriminalität.

Finanzdienstleistungssektor großes Ziel

 

Der Finanzdienstleistungssektor ist eines der größten Ziele von Cyberkriminalität, durch viele Kundendaten und Vermögenswerte von Banken. Laut einer Studie von WebSense sind Finanzdienstleister dreimal häufiger von Cyberkriminalität betroffen als Unternehmen in anderen Branchen.

Die durchschnittlichen Kosten für Finanzdienstleister durch Cyberangriffe stiegen von 12,97 Millionen US-Dollar pro Unternehmen im Jahr 2014 auf 18,28 Millionen US-Dollar im Jahr 2017, deutlich über den Durchschnitt von 11,7 Millionen US-Dollar pro Unternehmen in anderen Branchen. Die finanzielle Belastung durch diese Verbrechen wird voraussichtlich weiter zunehmen: sie werden häufiger und ausgeklügelter.

Seite zwei: So profitieren Investoren

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