So profitieren Unternehmen von der Wirtschaftsflaute

Die konjunkturell bedingte Verschnaufpause ist eine große Chance: Wer nämlich permanent am Limit arbeitet und die Mitarbeiter einzig mit der Erledigung von Aufträgen auslastet, hat keine Zeit zur notwendigen Weiterbildung und Kommunikation im Unternehmen, um Expertise aufzubauen, Akzeptanz zu schaffen und die Möglichkeiten der Digitalisierung vollumfänglich zu nutzen.

Aus- und Weiterbildung, die Entwicklung von Konzepten für lebenslanges Lernen und die Veränderungskommunikation sind jetzt möglicherweise aber die wichtigsten Zukunftsinvestitionen von Unternehmen überhaupt.

Es lohnt sich, die hoffentlich in guten Zeiten angesparten Reserven für eine adäquate Begleitung der digitalen Transformation zu verwenden – in einigen Branchen sind laut Experten langfristig Produktivitätssteigerungen von bis zu 50 Prozent möglich.

Zeit zum Nach- und Querdenken

Unternehmen, die mit dem Einsatz digitaler Technologien ihre Kosten verringern, den Personalbedarf senken und so letztlich insgesamt die Wirtschaftlichkeit erhöhen, können ihren Mitarbeiter mehr Freiräume für strategisch wichtige Innovationsprozesse verschaffen.

Wer nämlich ständig unter Strom steht, hat keine Zeit zum Nach- und Querdenken, verwaltet letztlich nur, treibt keine Neuerungen voran und erfindet seine Aufgabe oder sein Geschäftsfeld erst recht nicht neu.

Genau diese Faktoren sind aber wettbewerbsentscheidender als jemals zuvor. Die schwächere Konjunktur ist für Unternehmen jetzt eine Chance, sich für das digitale Zeitalter zu wappnen.

Autor Thorsten Beckmann ist Geschäftsführer der internationalen Kommunikationsagentur achtung! GmbH mit Sitz in Hamburg.

Fotos: achtung! GmbH, Shutterstock

 

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