13. Februar 2020, 13:58
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US-Präsidentschaftswahlen: Sind die Hoffnungsträger der Demokraten so viel pflegeleichter als Trump?

In den USA haben die Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl begonnen. Aus europäischer Sicht wäre Joe Biden der einfachste Partner – allerdings sind auch seine Standpunkte nicht unproblematisch, zeigt eine neue Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Biden in US-Präsidentschaftswahlen: Sind die Hoffnungsträger der Demokraten so viel pflegeleichter als Trump?

Joe Biden, möglicher Kandidat der Demokraten für das Amt des US-Präsidenten.

Das Jahr 2020 ermöglicht den USA große politische Umbrüche: Im November entscheidet sich, ob Donald Trump weitere vier Jahre regiert – oder ob ein neuer Präsident neue politische Akzente in der internationalen Politik setzt. Ein demokratischer Nachfolger Trumps wäre aus deutscher Perspektive am vielversprechendsten: Er könnte dafür sorgen, dass sich die USA beim wichtigen Thema Klimaschutz wieder engagieren, er könnte Handelsbarrieren abbauen und dafür sorgen, dass die USA wirtschaftlich Europa wieder näherkommt.

Wichtigste Themen: Handel, Wirtschaftspolitik, Klimaschutz

Bernie Sanders, Elisabeth Warren und Joe Biden sind aussichtsreiche demokratische Kandidaten. Eine neue IW-Studie untersucht die politischen Positionen dieser drei Kandidaten und beleuchtet, welche Positionen sie in Sachen internationaler Handel, Wirtschafts- und Industriepolitik sowie Klimaschutz vertreten. Diese drei Themenbereiche sind die für die deutsche Wirtschaftspolitik besonders bedeutsam, zudem gibt es hier teilweise erhebliche Konfliktpotenziale mit der bisherigen US-Regierung.

Vielversprechendster Kandidat: Joe Biden

Alle drei untersuchten Kandidaten vertreten Positionen, die aus deutscher Perspektive teilweise problematisch sind, sagt IW-Ökonom und Studienautor Hubertus Bardt. “Der traditionelle amerikanische Protektionismus ist bei allen sichtbar”, so Bardt. Besonders schwierig sind die Positionen von Bernie Sanders und Elisabeth Warren beim Handel: Sie sind keine Freihändler, sondern verstehen Handelspolitik als Instrument zur Gewinnung von nationalen und im Zweifel einseitigen Vorteilen. “Aus europäischer Perspektive wäre Joe Biden deshalb der einfachste Partner”, sagt Hubertus Bardt.

Foto: Shutterstock

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