28. Juli 2016, 14:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Windkraft: Rekordjahr möglich

Die Windkraft-Branche rechnet mit einem Schub für Anträge auf Windparks an Land, da die bisherige Ökostrom-Förderung ausläuft. Wer seine Genehmigung 2016 bekommt und in den kommenden zwei Jahren baut, bekommt für den Strom noch gesetzlich festgelegte Garantiepreise. Die entfallen größtenteils mit der Reform des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG).

Shutterstock 117353968 in Windkraft: Rekordjahr möglich

Insgesamt produzieren Windkraftanlagen an Land inzwischen zwölf Prozent des Bruttostromverbrauchs.

2017 werde die Branche “im Wesentlichen aus den Altgenehmigungen leben”, sagte Matthias Zelinger vom Maschinenbau-Verband VDMA am Donnerstag in Berlin.

Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland rund 1.900 Megawatt netto Windkraft an Land zugebaut und damit 73 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband Windenergie (BWE) und der VDMA-Fachverband Power Systems mitteilten. Die Verbände rechnen mit einem Zuwachs von 4.000 bis 4.400 Megawatt netto für das Gesamtjahr. “Es gibt auch das Potenzial, dass da noch ein Rekordjahr draus wird”, sagte Zelinger. Den größten Zubau gab es bisher mit 4.400 Megawatt 2014.

Ausreichend Flächen für Windräder

Als Gründe für den aus Branchensicht gut laufenden Ausbau nannte Zelinger vor allem gute Rahmenbedingungen: Genehmigungsverfahren seien im Vergleich zu früher relativ glatt gelaufen und es hätten ausreichend Flächen für Windräder zur Verfügung gestanden.

Insgesamt produzieren Windkraftanlagen an Land inzwischen zwölf Prozent des Bruttostromverbrauchs – damit ist der gesamte in Deutschland produzierte und importierte Strom gemeint, abzüglich der Strom-Exporte. 43,5 Gigawatt Leistung sind installiert. Für neue Windparks an Land werden von 2017 bis 2019 jeweils 2.800 Megawatt brutto pro Jahr ausgeschrieben, von 2.020 an sind es 2.900 Megawatt. Das sind etwa 1.000 Windräder. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Allianz: Aylin Somersan Coqui wird neue Personalvorständin

Aylin Somersan Coqui (42) wird zum 1. April 2019 neue Personalvorständin der Allianz Deutschland. Sie tritt die Nachfolge von Ana-Cristina Grohnert an, die die Allianz zum gleichen Zeitpunkt verlässt. Coqui ist derzeit als Chief Human Resources Officer (CHRO) in der Allianz SE tätig und verantwortet dort die gruppenweite Personalstrategie.

mehr ...

Immobilien

Zinssicherung oder Renditefalle? Geschäft mit Bausparverträgen wächst

Die niedrigen Zinsen halten die Sparer in Deutschland nicht davon ab, Bausparverträge abzuschließen. Branchenprimus Schwäbisch Hall stoppte 2018 den Rückgang der beiden vorangegangenen Jahre.

mehr ...

Investmentfonds

Keine Angst vor “Fallen Angels”

Zwar ist die Anzahl der mit BBB bewerteten Unternehmensanleihen inzwischen auf über 50 Prozent des gesamten Investment Grade-Marktes gestiegen, doch ob es im breiteren Anleihemarkt zu einem erhöhten Volumen an “Fallen Angels”-Unternehmen kommen wird ist eher fraglich. Eher sorgen sollten sich Anleger um die Schulden Italiens. Ein Kommentar von Debbie King, Kames Capital

mehr ...

Berater

RWB bringt Anleger ins Milliardärs-Business

Ein echter Mega-Deal ist dem Asset Manager RWB für seine Anleger gelungen: Über den Zielfondsmanager Marlin Equity Partners sind diese jetzt an den Geschäften von Milliardär Richard Branson beteiligt.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP bringt weiteren Pflegeheim- und Kita-Fonds

Die INP-Gruppe aus Hamburg, hat mit dem Vertrieb eines neuen alternativen Investmentfonds (AIF) für Privatanleger begonnen. Fondsobjekte sind Immobilien für alt und jung.

mehr ...

Recht

Straßenverkehr: Was tun bei falschen Anschuldigungen?

Strafen vom Bußgeld bis zum Führerscheinentzug muss nur fürchten, wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält – so zumindest in der Theorie. Trotzdem kommt es in der Praxis immer wieder zu potenziell teuren Falschanschuldigungen.

mehr ...