Wohnimmobilien-Ranking: Deutschlands Top-Standorte

Siegerstadt des Gesamtrankings 2014, in das auch Wirtschafts- und Bevölkerungsdaten einfließen, und damit stärkster Immobilienstandort Deutschlands ist die bayerische Stadt Augsburg. Die Fuggerstadt zeichnet sich durch gute Wirtschaftsdaten und einen florierenden Immobilienmarkt aus.

Im Vergleich zum hohen Preisniveau der deutschen Metropolen sind Immobilien zu guten Preisen zu erwerben und bieten Anlegern moderate Mietrenditen. An zweiter Stelle des Gesamtrankings folgt München, das auch geografisch nicht weit von der Siegerstadt entfernt liegt.

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Hohe Mietrendite in unsicheren Märkten

Den dritten Platz nimmt der Erstplatzierte des Vorjahres, Wiesbaden, ein. Die hessische Landeshauptstadt kann eine starke Wirtschaftskraft, ein hohes Kaufpreisniveau und steigende Immobilienpreise vorweisen.

Beim Blick auf die Mietrenditen der 40 Standorte zeigt sich, dass die höchsten momentanen Werte an eher wachstumsschwachen Standorten zu erzielen sind. So weist Chemnitz mit 5,9 Prozent die höchste Mietrendite auf. Dies bestätigt eine alte Maklerregel, wonach die höchsten Renditen auch mit dem höchsten Risiko verbunden sind. Sie sind in der Regel an Standorten mit niedrigem Kaufpreisniveau zu erzielen.

Dies verspricht hohe Erträge, sofern problemlos vermietet werden kann, aber oft sind diese Märkte auch sehr unsicher. Aber auch Standorte im Aufwärtstrend, wie etwa Leipzig, finden sich unter den Städten mit hohen Mietrenditen. Die sächsische Stadt rangiert im Mietrenditen-Ranking mit Erträgen von bis zu 5,4 Prozent nach Chemnitz auf Rang zwei.

Niedrigere Mietrenditen in Metropolen

Die Metropolen mit ihren dynamischen Immobilienmärkten weisen aufgrund der rasant gestiegenen Immobilienpreise dagegen niedrigere Mietrenditen aus. In München sind in guten Lagen im Schnitt 3,0 Prozent zu erzielen, in Hamburg 3,5 Prozent. Berlin und Köln kommen auf 3,7 und 3,6 Prozent, Düsseldorf und Stuttgart liegen bei 3,7 und 3,8 Prozent. Auch kleinere Städte weisen niedrige Renditen auf. In Regensburg erzielten Investoren im Analysezeitraum lediglich 2,9 Prozent. (fm)

Foto: Shutterstock

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