14. Juni 2017, 16:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Aus deutlicher Schieflage zurück auf Kurs”

Die Paribus Immobilien Assetmanagement GmbH hat für das Investitionsobjekt des von ihr übernommenen Wölbern-Fonds Holland 58 mehrere neue Mieter gefunden und den Fonds damit stabilisiert.

FSonntag CashMagazin 050 MG 0128 -Kopie in Aus deutlicher Schieflage zurück auf Kurs

Thomas Böcher, Paribus-Geschäftsführer: “Wieder über 81 Prozent vermietet.”

Zuletzt hat sich das niederländische Busunternehmen Qbuzz B.V. zum 1. Mai 2017 im Bürokomplex Le Carré in Zwolle eingemietet, teilt Paribus mit. Die angemietete Fläche umfasst rund 316 Quadratmeter und liegt in dem Teil des Gebäudekomplexes, in den die Achtundfünfzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG investiert ist.

Der 2005 von der inzwischen insolventen Wölbern Invest initiierte Fonds wird seit 2014 von der Paribus Immobilien Assetmanagement GmbH verwaltet. 2015 waren die zehnjährigen Verträge mit den Hauptmietern KPN Telekom B.V. und der Gemeinde Zwolle ausgelaufen. „Dank einer Reihe neuer Mietvertragsabschlüsse sind heute wieder über 81 Prozent der Büroimmobilie vermietet“, erklärt Thomas Böcher, Geschäftsführer von Paribus.

Größter Mieter: Die Polizei

Bereits zum 1. April 2015 war mit der niederländischen Sozialversicherungsbehörde ein Vertrag über rund 1.783 Quadratmeter Bürofläche für sechs Jahre geschlossen worden. Ebenfalls neuer und jetzt größter Mieter im Fondsobjekt ist seit September 2016 die nationale Polizei der Niederlande. Sie hat sich 9.607 Quadratmeter für zehn Jahre gesichert.

Darüber hinaus fanden einige kleinere Flächen und Garagenstellplätze neue Nutzer. Insgesamt umfasst die Fondsimmobilie rund 15.676 Quadratmeter Bürofläche sowie 191 Pkw-Garagenstellplätze.

„Es ist es uns gelungen, den Fonds aus einer deutlichen Schieflage zurück auf Kurs zu bringen. Mit einem Leerstand im Fondsobjekt von unter 20 Prozent befindet dieser sich jetzt in einer vergleichsweise stabilen wirtschaftlichen Situation“, sagt Michael Bohne, ebenfalls Geschäftsführer von Paribus. (sl)

Foto: Florian Sonntag

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Dafür lässt sich ein Bausparvertrag einsetzen

Wer Geld in einen Bausparvertrag anlegt, kann seinen Traum von den eigenen vier Wänden mit einem zinsgünstigen Darlehen finanzieren – das wissen die meisten. Doch neben Kaufen und Bauen gibt es noch viele weitere Vorhaben, die mithilfe eines Bauspardarlehens realisiert werden können. Einzige Voraussetzung: Das Geld muss für eine wohnwirtschaftliche Maßnahme verwendet werden. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall klärt auf, welche Bau- und Renovierungsmöglichkeiten sich hinter diesem Schlagwort verbergen.

mehr ...

Immobilien

Trennung nach Schenkung: Geld zurück, bitte!

Geldgeschenke der Eltern eines Partners müssen zurückgezahlt werden, wenn sich das Paar kurze Zeit nach der Schenkung trennt. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Urteil vom 18. Juni 2019 – X ZR 107/16).

mehr ...

Investmentfonds

Facebook plant Weltwährung

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will die Finanzwelt umkrempeln und hat eine neue globale Währung erfunden. Für Milliarden Nutzer weltweit – wie er hofft. Was es damit auf sich hat

mehr ...

Berater

Nullzinspolitik: Banken werden bei Digitalisierung ausgebremst

Nach dem Willen der EZB bleiben die Nullzinsen im Euroraum noch mindestens bis 2020 bestehen. Viele Banken stellt das vor ernsthafte Probleme. 80 Prozent der Institute sagen, dass die Zinsen steigen müssen, damit sie wieder Geld verdienen. Drei Viertel verlangen von der Politik, Banken besser zu schützen und mehr zu deregulieren. Das geht aus einer Umfrage der Software-Firma Camunda hervor. 102 Führungskräfte und Projektleiter wurden befragt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

Landesgesetz zur Mietpreisdeckelung verhindern Regelungen des Bundes

Das von der Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), vorgelegte Eckpunktepapier soll am 18. Juni 2019 vom Berliner Senat beschlossen werden und ein erster Gesetzesentwurf bereits Ende August vorliegen. Ein entsprechendes Gesetz könnte damit schon im Januar 2020 verkündet werden. Ein Gesetz in dieser Form wird einer umfassenden verfassungsrechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Ein Kommentar von Dr. Markus Boertz, Kanzlei bethge | immobilienanwälte.steuerberater.notar.

mehr ...